Bordleben

Zusammengefasst kann man das Bordleben auf der Sirena als gemütlich-gediegen beschreiben. Keine laute Musik, keine nervigen Durchsagen, wenig Unterhaltung und keine Passagiere unter 60 Jahren.

Wir haben durchwegs positive Erfahrungen gemacht, einzig die unverschämt überteuerten Ausflüge haben uns wirklich gestört. Aber heutzutage können diese einfach und direkt im Internet bei den lokalen Anbietern gebucht werden. In Recife wie auch in Rio wurden wir am Pier oder Hotel von unseren Guides abgeholt und rechtzeitig wieder zurückbegleitet, kein Stress, kein Warten, kein Anstehen. Es lohnt sich wirklich.

Recife im Abendlicht
Die Sirena in Recife

Bei der Oceania gibt es auch keine nervigen Fotografen, die bei jeder Gelegenheit und jedem Landgang versuchen, dich mit Hulamädchen, Piraten oder sonstigen Clowns abzulichten, auch das Captain‘s Dinner fällt weg. Man braucht also keinen „Tschope“ (sprich Sakko) mitzuschleppen.

Auch als positiv zu erwähnen ist, dass pro Stateroom bis zu sechs Flaschen Wein 🍷 mit an Bord genommen werden dürfen. Trinkt man es in der Kabine fällt kein Zapfengeld an. Auch haben wir bei den Ausflügen jeweils problemlos zwei Flaschen lokales Bier mit an Bord genommen, niemand hat sich daran gestört.

Relaxen beim Whirlpool

Die Oceania ist bekannt für die gute Küche und den guten Ruf hat sie sich verdient. Außer dem großen Dining Room und dem Selbstbedienungsrestaurant – wo aber nicht selber geschöpft wird – gibt es noch zwei Spezialitätenrestaurants. Eine Reservierung ist erforderlich, einen Aufpreis bezahlt man nicht. Außer dem Alkohol ist eigentlich alles inbegriffen, Mineralwasser, Softdrinks, Kaffee – Baristakaffee! Ich find den Namen echt blöd, aber scheinbar verstehen dann alle, dass es sich dabei nicht um den Melitta Filterkaffee handelt.

Ich habe nie in meinem Leben soviel Hummer gegessen, den gibt es in allen Variationen. Die Oceania scheint eine eigene Zucht zu haben, es werden Tonnen verarbeitet. Für Hummerliebhaber ist die Oceania das Paradies. Ich habe für eine Weile genug.

Drei Wochen Oceania…….. 😩😩😩

Den Afternoon Tea haben wir übrigens nur einmal besucht. In Fortaleza sind wir an Bord geblieben und konnten so ohne Stress einen Tisch ergattern.


Die Skyline von Fortaleza

Sonnenaufgang bei der Einfahrt in der Guanabarabucht

Mit der Sirena von Miami nach Rio de Janeiro

Die Oceania Sirena
Unsere Route

Wir haben gestern unser gemütliches Nest in Pass-a-Grill verlassen und werden morgen unsere Kabine auf der Sirena beziehen, die für 22 Tage unser neues Zuhause sein wird.

Die Sirena ist mit 684 Passagieren ein relativ kleines Schiff, das Unterhaltungsangebot hält sich hier in Grenzen. Dafür kann die Sirena kleinere Häfen anlaufen und – für uns DAS Verkaufsargument – den Amazonas befahren. Und auch noch sehr wichtig, die Schiffe der Oceania sind bekannt für die gute Küche. Freu mich jetzt schon darauf, die Hosen nicht mehr zuzukriegen😩😩😩😩

Den heutigen Tag haben wir in Miami Beach verbracht, allerdings haben wir diesen nicht am Strand vertrödelt – schöner als der in Pass-a-Grille ist ja sowieso keiner hier in Florida – sondern sind stundenlang durch die Stadt gebummelt und haben uns die vielen Art-Deco Gebäude angesehen und fotografiert! Man kriegt einfach nicht genug. Nachfolgend ein paar Fotos, wahrscheinlich zu viele:

Miami BEACH trägt den Namen zu Recht

Nur noch ein Bild:

Soll ein Witz sein, der Hund ist nicht echt

Und noch das allerletzte Foto:



Es ist unheimlich spannened, hier in Miami Beach durch dir Straßen zu schlendern und der bunten Menschenmenge zuzugucken, es gibt fast nichts, was da nicht zur Schau getragen wird. Manchmal ist es witzig, manchmal erstaunlich und manchmal einfach nur grauenhaft! Aufnahmen haben wir keine gemacht, da müsst ihr schon mal selber in den Flieger steigen.

Und jetzt verabschieden wir uns wieder für eine Weile von euch, keine Ahnung wie und ob überhaupt ein Internet auf der Sirena verfügbar ist.

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