Namibia – der Köcherbaum

Der Köcherbaum oder „Kokerboom“ findet man ausschliesslich in den sehr heissen Regionen Namibias und im Nordwesten Südafrikas. Eigentlich ist es kein Baum sondern eine Aloen-Art, dessen Stamm bis zu sieben Metern hoch werden kann. Die einheimischen San und Hottentotten höhlten die faserigen Äste aus und benutzten diese als Köcher für ihre Pfeile.

Spielereien mit der Kamera

Meist wächst er einzeln, doch in einigen Gegenden wie hier bei Keetmanshoop nahe der südafrikanischen Grenze wächst er in waldartigen Gruppen. Die grossen Bäume dieses Waldes sind zwischen 200 bis 300 Jahre alt. Besonders eindrucksvoll, ja, schon fast irreal scheint uns dieser Wald aus Bäumen und Steinen beim Sonnenuntergang, da glaubt man sich wirklich in einer verzauberten Welt.

Obwohl die Bäume gesetzlich geschützt sind, haben einzelne Idioten ihren Namen/Initialen in die Rinde geritzt😩😩😩.

Erstaunlich sind die Nester der Siedelweber. Die im südlichen Afrika endemischen Singvögel sind Koloniebrüter, die Gemeinschaftsnester mit über 100 Brutkammern bauen, in denen auch zahlreiche andere Tierarten leben. In diesen Bäumen hier leben noch unzählige kleine bunte Papagaien. Mit bis zu 4 m Durchmesser und einem Gewicht von bis zu 1000 kg zählen ihre Nester zu den größten und schwersten Vogelnestern im Tierreich.

Relaxt: ein Klippschliefer

Die hier lebenden Klippschliefer scheinen überhaupt keine Angst vor den Menschen zu haben. Vielleicht weil sie sich so gross wähnen wie ihr nächster Verwandter, der Afrikanische Elefant?

Wir wünschen euch einen schönen Tag👋🏼👋🏼👋🏼👋🏼

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