Tempel und Märkte

Nach drei Seetagen der erste Landgang, Bali. Wir haben einen Ganztagesausflug gebucht. Frühmorgens stehen wir an um einen Kleber für unsere Tour zu fassen, wie sind Blue 3. Nach einer gefühlten Stunde Wartezeit dürfen die „Blauen“ in langsamer, sehr langsamer Einerkolonne Richtung Tender (Zubringerboot) gehen, mir zucken schon die Zehen vor lauter Ungeduld. Endlich sind alle umgestiegen – ist mit Seegang und Krücken gar nicht so einfach – ab geht‘s Richtung Festland. Am Quai werden wir nach Farbe und Nummern sortiert und in Busse, jawohl, Busse😡 verfrachtet. Ich bin leicht gereizt – früher hätte ich es noch mit „Achtung, schlechte Laune“ kommentiert, jetzt sage ich lieber gar nichts mehr. Wir sind um 5.30 h aufgestanden um schlussendlich nach 10 h in den Bus einzusteigen. Könnte man doch besser organisieren. Trotz allem, meine Laune hat sich im Verlauf des Morgens zusehends gebessert, sogar die Warteschlange am Mittagsbuffet konnte mich nicht mehr aus der Fassung bringen.

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Unterwegs mit der Sea Princess

Einschiffung in Fremantle, der erste Schreck: Kolonne vor dem Ckeck-in

So schlimm wurde es dann doch nicht mit der Wartezeit, dank der gebuchten  Clubclass – der Aufpreis lohnt sich – sind wir relativ schnell auf das Schiff und in unsere schöne Kabine gelangt. Der grosse Balkon hat es uns angetan

Gemäss unserer Stewardess bemerkt man den Wellengang im Heck viel mehr als Mittschiffs, mag ja sein, uns hat es nicht gestört. Man hört das dumpfe, angenehme Brummen des Motors und bei höherer Geschwindigkeit bemerkt man auch eine leichte Vibration, aber nichts, das ein Zähneklappern auslösen könnte. Für uns war die Kabine im Heck die richtige Wahl.

Die Sea Princess ist mit ihren 2000 Passagieren nur ein mittelgrosses Schiff – für unseren Geschmack  immer noch viel zu gross. Vorallem bei den Landausflügen macht sich die Passagiergrösse bemerkbar, Warteschlangen beim Aus- und Einschiffen sind die Norm.

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Bye Bye Australia – we will be back!

Land und vorallem die Leute haben unser Herz erobert. Cool, unkompliziert, extrem gastfreundlich und sehr herzlich, so haben wir die Bewohner kennen gelernt. Und es gibt noch viel zu sehen, deshalb sind wir uns sicher: wir kommen wieder! Aber jetzt heisst es Abschied nehmen von diesem wunderbaren Kontinent, unser Taxi und die Sea Princess warten auf uns.

unsere Route führte uns kreuz und quer durch Australien

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Unsere Kabine – neben uns eine Suite, da kann die Lage doch nicht schlecht sein, oder?