Am letzten Montag sind wir mit der Westbahn bis nach Stuttgart gefahren und von dort in die DB nach Heidelberg umgestiegen. Dachten wir wenigstens. Stand auch so an der elektronischen Anzeigetafel am Bahngleis und im Zug. Vier Minuten vor der Abfahrt der Schreck. Die Tafel sah jetzt so aus:
Ab Zürich ist Salzburg mit dem Zug in rund 6.30 h Stunden erreichbar. Täglich gibt es mehrere direkte Verbindungen und die werden rege benutzt. Zum Glück hat uns Peter im Voraus zwei Sitzplätze ab Zürich-Flughafen reserviert, die 1. Klasse war schon ab Zürich-Hauptbahnhof rappelvoll.
Die Altstadt von Salzburg ist überschaubar, sie erstreckt sich auf beiden Seiten der Salzach und zählt seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Oben auf dem Mönchsberg thront das Wahrzeichen der Stadt: die Festung Hohensalzburg.
Ich gebe es zu… obige zwei Bilder sind mit KI generiert
Und wieder heisst es Koffer packen. Nach diesem herrlich warmen Sommer in der Schweiz, u.a. im Engadin, Wallis und natürlich auch zu Hause in Zürich starten wir am Freitag unsere Zugreise durch Europa. Schon im letzten Dezember haben wir vom Interrail-Sonderangebot erfahren – CHF 460.00 anstatt 610.00 für die 1. Klasse! – und uns spontan für den zwei-monatigen Senioren-Global-Pass entschieden. In diesen 60 Tagen können wir an 15 Reisetagen mit so vielen Zügen fahren wie wir möchten – die perfekte Option für den Besuch von 14–16 Reisezielen.
Das Dorf Appenzell ist der Hauptort des Kantons Appenzell Innerrhoden. Appenzell zieht gegenwärtig viele Touristen an, vorwiegend aus der Schweiz und dem nahen Ausland. Einer der Hauptgründe für die vielen Besucher sind die bunten Häuser des Hauptortes mit seinen Tafeen an den Häusern. Tafeen = das sind kunstvoll gefertigte schmiedeeiserne Aushängeschilder für Gast- und Gewerbehäuser. Wie dieses hier:
Nicht nur die Tafeen, auch die bunten Häuser des Ortes sind ein Blickfang. Aber das war nicht immer so. Bis 1931 präsentierte sich Appenzell grau in grau. Dies änderte der Maler und Architekt Johannes Hugentobler. Sein Schwiegervater, der Besitzer der Drogerie Löwen, liess ihm bei der Gestaltung der Fassade freie Hand. Und so schmückte der junge Maler diese mit Kräutern ungewöhnlich bunt – damals gab es zum Glück noch keinen Denkmalschutz.
Der 380 Kilometer lange Fluss entspringt am Mont Lozère und durchfließt u.a. die Städte Montauban und Albi um schliesslich bei Moissac in die Garonne zu münden.
Wir sind mit dem Wohnmobil der D907 gefolgt, die sich am rechten Ufer mit unzähligen Kurven und Kehren durch die 63 km lange Tarnschlucht windet. Da wir ostwärts gefahren sind, hatte ich als Beifahrerin das Vergnügen, in die Schlucht zu blicken. Was ich eigentlich nicht immer wirklich als Vergnügen empfunden habe🤢. Bis zu 500 m tief hat sich der Fluss in den Fels gegraben, der Anblick ist zwar spektakulär, aber manchmal auch schwindelerregend.
Am letzten Dienstag haben wir das gemietete Hausboot wieder gegen unser Wohnmobil getauscht. Nun sind wir wieder zu zweit unterwegs, da für unsere Freunde die Ferien vorbei sind. Noch sind sie nicht im Rentenalter!
Nach einem kurzen Aufenthalt auf einem Campingplatz bei Toulouse sind wir nach Albi gefahren. Ihre beeindruckende Altstadt liegt am Fluss Tarn nur 77 km nordöstlich von Toulouse und ist seit 2010 UNESCO-Weltkulturerbe.