Farbenfrohes Appenzell

Zeitverschoben, besucht am 21. Juli 2026

Das Dorf Appenzell ist der Hauptort des Kantons Appenzell Innerrhoden. Appenzell zieht gegenwärtig viele Touristen an, vorwiegend aus der Schweiz und dem nahen Ausland. Einer der Hauptgründe für die vielen Besucher sind die bunten Häuser des Hauptortes mit seinen Tafeen an den Häusern. Tafeen = das sind kunstvoll gefertigte schmiedeeiserne Aushängeschilder für Gast- und Gewerbehäuser. Wie dieses hier:

Nicht nur die Tafeen, auch die bunten Häuser des Ortes sind ein Blickfang. Aber das war nicht immer so. Bis 1931 präsentierte sich Appenzell grau in grau. Dies änderte der Maler und Architekt Johannes Hugentobler. Sein Schwiegervater, der Besitzer der Drogerie Löwen, liess ihm bei der Gestaltung der Fassade freie Hand. Und so schmückte der junge Maler diese mit Kräutern ungewöhnlich bunt – damals gab es zum Glück noch keinen Denkmalschutz.

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Les Gorges du Tarn

01. – 05. Juni 2026

Der 380 Kilometer lange Fluss entspringt am Mont Lozère und durchfließt u.a. die Städte Montauban und Albi um schliesslich bei Moissac in die Garonne zu münden.

Wir sind mit dem Wohnmobil der D907 gefolgt, die sich am rechten Ufer mit unzähligen Kurven und Kehren durch die 63 km lange Tarnschlucht windet. Da wir ostwärts gefahren sind, hatte ich als Beifahrerin das Vergnügen, in die Schlucht zu blicken. Was ich eigentlich nicht immer wirklich als Vergnügen empfunden habe🤢. Bis zu 500 m tief hat sich der Fluss in den Fels gegraben, der Anblick ist zwar spektakulär, aber manchmal auch schwindelerregend.

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Le Midi – Albi, la cité rouge

26. – 31. Mai 2026

Am letzten Dienstag haben wir das gemietete Hausboot wieder gegen unser Wohnmobil getauscht. Nun sind wir wieder zu zweit unterwegs, da für unsere Freunde die Ferien vorbei sind. Noch sind sie nicht im Rentenalter!

Nach einem kurzen Aufenthalt auf einem Campingplatz bei Toulouse sind wir nach Albi gefahren. Ihre beeindruckende Altstadt liegt am Fluss Tarn nur 77 km nordöstlich von Toulouse und ist seit 2010 UNESCO-Weltkulturerbe.

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Die Cité de Carcassonne – Die Legende der Dame Carcas

14. – 15. Mai 2026

Die Legende von Dame Carcas erklärt den Ursprung des Namens der Stadt Carcassonne. Die Saga besagt, dass die Armee von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert vor den Toren der Stadt stand, die von den Sarazenen unter der Führung des Sarazenenfürsten Ballak gehalten wurde.

Nach dem Tod ihres Mannes führte die Prinzessin Carcas die Ritter der Stadt während der fünfjährigen Belagerung an. Aber zu Beginn des sechsten Jahres wurden Nahrungsmittel und Wasser immer knapper. Die Prinzessin liess eine Bestandsaufnahme der verbleibenden Vorräte vornehmen und da viele der Dorfbewohner Muslime waren, fand man ein lebendes Schwein und auch noch einen Sack Weizen. Sie kam auf die Idee, das Schwein mit dem Weizen zu mästen und es dann von dem höchsten Turm der Stadt vor die äussere Mauer zu werfen.

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Sur le Canal du Midi

8. – 14. Mai 2026

Mit einer Länge von 241 Kilometern gehört der Canal du Midi zu den längsten schiffbaren Kanälen Europas. Der Kanal wurde zwischen 1666 und 1681 unter der Leitung des französischen Ingenieurs Pierre-Paul Riquet errichtet.

Der Canal du Midi verfügt zwischen Toulouse und Adge am Mittelmeer über 63 Schleusen, wobei eine Schleuse aus bis zu sieben Kammern bestehen kann. Viele davon stammen aus dem 17. Jahrhundert, sind oval geformt und überwinden auf einer Länge von 240 Kilometern einen Höhenunterschied von etwa 190 Metern.

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Vers le Canal du Midi

4. – 7. Mai 2026

Genau wie bei unserer letzten Reise in Kolumbien geht’s auch hier in Frankreich weiter: mit Regen! Seit wir am Montag bei Genf die Grenze überquert haben, freuen wir uns über das „frische“ Wetter. Wir haben Regenschauer, Dunst und spannende Wolkenbilder erlebt, und zwischendurch konnte sich auch mal ein Sonnenstrahl durchsetzen. Die Strecke zwischen Annecy und Grenoble hat uns das volle Wetterprogramm geliefert!

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