Fuerteventura – Meer, Sand und Vulkane

Seit zwei Wochen befinden wir uns auf der Insel und genießen einfach das Dasein. Ein paar Strandbesuche, ein paar kleinere Wanderungen, ein kühles Bierchen auf der Terrasse der Unterkunft… nur nicht hetzen!

Heute ist der Himmel bedeckt, ideal für die kurze Wanderung zum Calderón Hondo, dem Krater eines erloschenen Vulkans. Der gut markierte, schattenlose Weg, der unweit von unserer Unterkunft startet, führt über Geröll und Lavafelder eigentlich recht gemütlich zum Krater hinauf.

Blick auf die Montana Colorada, den Krater sieht man von hier aus nicht
Unterwegs zum Vulkankegel


Der Rand des Kraters befindet sich auf 278 m und ist ca 66 m tief

Ein schmaler Pfad führt rund um den Krater, wir haben auf die Begehung verzichtet da sich immer mehr Besucher rund um den Krater drängelten… dem nahen Parkplatz sei Dank

Blick ins “Malpais“ mit Lanzarote in der Ferne


Auf dem Rückweg machen wir noch einen kurzen Abstecher zu einer restaurierten Hirtenhütte. Lose Lavasteine sind zu einem Rundbau aufgeschichtet, wie ihn schon die Ureinwohner errichtet haben.

Davor steht ein kegelförmiger Backofen und gleich daneben ein Pferch für die Tiere. Unklar ist, wie die Tiere in den Pferch gekommen sind, da keine Öffnung zu sehen ist. Aufgehoben und hineingeworfen oder wie?

Unsere erste Airbnb-Unterkunft befand sich in Las Playitas, einem kleinen Fischerdorf an der Ostküste. Die weissen Häuser sind an den Hang gebaut, ein beschauliches Dörfchen mit einem kleinen Haken: Nur einen Steinwurf entfernt wurde ein grosses Sport-Ressort mit Golfplatz hochgezogen und der Strand mit schwarzem Sand aufgeschüttet. Trotzdem ist es erstaunlich ruhig. Nur tagsüber hört man zwischendurch Musik und die Kommandos der FitnesstrainerInnen. Mein Lieblingsansporn: KEEP GOING

Las Playitas

Unweit von Las Playitas befindet sich der aktive Leuchtturm „Faro de la entallada“. Er wurde 1958 eingeweiht und befindet sich an einer Steilküste auf 185 m Höhe. Deshalb hat er wohl für einen Leuchtturm einen untypisch niedrigen Laternenturm, der ist nur 11 m hoch.


Fuerteventura ist zu Recht für seine schönen Strände bekannt, nicht alle sind zum Schwimmen geeignet und manchmal bläst einem der Wind gewaltig um die Ohren. Manche sind überfüllt, aber oft genügen ein paar Schritte um der Menschenmasse zu entkommen. Von unserem Bungalow hier in Lajares sind wir in wenigen Minuten entweder an den weniger besuchten Stränden von El Cotillo im Westen oder an den „grossen Stränden“ von Corralejo im Osten. Da muss man für den Frieden schon ein paar Schritte mehr tun.

Corralejo
El Cotillo, La playa de la Concha

Da muss ein Kind Architekt gespielt haben
Unser Bungalow in Lajares


Am Mittwochen fahren wir für die nächsten zwei Wochen nach Lanzarote. Fuerteventura hat uns gefallen und wir glauben, dass dies nicht unser letzter Besuch der Insel gewesen ist.

Geniesst die Sonne ☀️

6 Kommentare zu „Fuerteventura – Meer, Sand und Vulkane“

  1. Wenn man
    wie ich in einem Badeort an der Ostsee wohnt und die leeren Strände auf euren Fotos sieht, überkommt mich ein Anflug von Neid😉
    Aber nur wenig, denn die Sonne meint es gut mit uns in diesem Jahr.
    Euch weiterhin eine schöne Reise und bitte noch mehr so schöne Bilder, eingebettet in informativen Texten.
    LG

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    1. Danke! Auf die Ostsee sind wir gespannt, Ende August machen wir mit dem Wohnmobil eine Rundreise durch Ostpreussen und besuchen dabei auch Danzig und Leba.
      Vielleicht hätten wir doch für eine Weile auf ein festes Domizil verzichten müssen?😊
      Liebe Grüsse
      Stefi

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    1. Hallo Anja,
      Wir hatten Glück, in Lajares und El Cotillo im Nordwesten der Insel sind die Hotels noch rar, da wird mehr auf Individualtourismus gesetzt. Wer weiss wie lange noch?
      Herzlicher Gruss aus Arrecife
      Stefi

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