Spitzkoppe – das “Matterhorn” Namibias

Die Spitzkoppe ist eines der meist fotografierten Motive Namibias. Der 700 m hohe Inselberg erhebt sich unvermittelt aus einer relativ flachen wüstenartigen Landschaft. Schon von weitem ist diese imposante Erhebung auszumachen. Wegen ihrer markanten Form bezeichnet man die Spitzkoppe auch als das Matterhorn Namibias.

Doch der Weg dahin ist beschwerlich. Von der Hauptstrasse führt eine 30 km lange Schotterpiste zu den Camps inmitten dieser wunderbaren Natur. Vom Mensch und Fahrzeug wird einiges abverlangt, es rüttelt und schüttelt, dann knallt wieder etwas auf den Boden… kaum aufgeräumt, geflickt und erholt geht’s am nächsten Tag wieder die gleiche Strecke zurück. Uns ist bei einer Bodenwelle unbemerkt die Kühlschranktüre aufgesprungen, fast der gesamte Inhalt hat sich auf dem Boden ausgebreitet. Und man glaubt es nicht, die Eier haben den Sturz unbeschadet überstanden. Diese Eierschalen müssen aus Zement sein!

Nicht alle sind so glimpflich davon gekommen. Bei einem WoMo wurde die Klappe der WC-Kassette nicht richtig zugemacht… die sind noch am Putzen😳😳😳.
Hat sich die Fahrt gelohnt? Und wie! Weil die Anfahrt so schwer ist wagen sich nur wenige Besucher in den Park. Die Ruhe und Stille sind unwahrscheinlich, man hört nur den Wind und ab fünf Uhr morgens das manchmal auch sehr laute Gezwitscher der Vögel – ein Paradies. Schaut euch die Bilder an


Spitzkoppe liegt ca. 120 km von Swakopmund, wo wie heute angekommen sind, entfernt. Hier bleiben wir drei Nächte. Die Ruhepause tut gut, und auch an den Fahrzeugen muss einiges wieder repariert werden. Dem Mechaniker geht die Arbeit nicht aus, bei unserem Fahrzeug hat er z.B. gerade die Stossdämpfer ausgetauscht.

Screenshot

Nach dem Okavango-Delta haben wir die u.a. die Viktoriafälle, den grossartigen Chobe Nationalpark und auch die Etoshapfanne besucht. Die Bilder folgen, aber es sind so viele, da brauchen wir viel Zeit und vor allem ein starkes Wifi.

Vorab eines unserer Lieblingsbilder

Chobe Nationalpark: Drei trinkende Elefanten


Ja, und morgen ist Dienstag, der 5. November. USA wohin? Wir bangen und hoffen….

2 Kommentare zu „Spitzkoppe – das “Matterhorn” Namibias“

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