Die Cité de Carcassonne – Die Legende der Dame Carcas

14. – 15. Mai 2026

Die Legende von Dame Carcas erklärt den Ursprung des Namens der Stadt Carcassonne. Die Saga besagt, dass die Armee von Karl dem Großen im 8. Jahrhundert vor den Toren der Stadt stand, die von den Sarazenen unter der Führung des Sarazenenfürsten Ballak gehalten wurde.

Nach dem Tod ihres Mannes führte die Prinzessin Carcas die Ritter der Stadt während der fünfjährigen Belagerung an. Aber zu Beginn des sechsten Jahres wurden Nahrungsmittel und Wasser immer knapper. Die Prinzessin liess eine Bestandsaufnahme der verbleibenden Vorräte vornehmen und da viele der Dorfbewohner Muslime waren, fand man ein lebendes Schwein und auch noch einen Sack Weizen. Sie kam auf die Idee, das Schwein mit dem Weizen zu mästen und es dann von dem höchsten Turm der Stadt vor die äussere Mauer zu werfen.

Karl der Grosse im Glauben, dass die Stadt noch über so viele Vorräte verfüge, dass sie ein fettes Schwein verschwenden konnten, hob die Belagerung auf. Als Dame Carcas die Armee von Karl dem Großen die Ebene vor der Stadt verlassen sah, liess sie vor Freude alle Glocken der Stadt läuten.

Einer der Männer rief dann „Carcas sonne!“ (Carcas läutet) daher der Name der Stadt.

Wie klug und gerissen wir Frauen doch sind! 😌

Wir haben uns hier in Carcassone auf Anhieb wohl gefühlt. Nicht nur in der Cité oben auf dem Hügel, sondern auch in der Altstadt hier unten am Kanal. Wenn nur nicht diese Regengüsse wären! Die trockenen Perioden sind leider nur immer sehr kurz, immerhin lang genug um ein paar Impressionen einzufangen:

Morgen fahren wir noch einen Tag – und unzählige Schleusen – Richtung Mittelmeer bevor wir unser Boot wenden und gemütlich zu unserer Basis in Port Lauragais zurückkehren. Hoffentlich mit wärmeren Temperaturen ☀️ Heute enden mit der „Kalten Sophie“ die Eisheiligen. Es kann ja nur noch besser werden!

Bon Weekend🥂🥂🥂🥂🥂

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