Es Grüessli us em Spreewald

Seit ein paar Tagen sind wir im Spreewald, genauer gesagt, in Lübbenau. Warme Tage und kühlere Nächte, wir haben richtig Glück mit dem Wetter.

Natürlich haben wir die geführte Rundtour mit dem Boot von Lübbenau nach Lehde gemacht. Gemütlich und ohne Anstrengung durch die Kanäle zu schippern während der Bootsführer Geschichten über den Spreewald zum besten gibt, das macht Spass. Vor allem, wenn man sich die Bank zuvorderst im Boot sichert 😃

Am Bootshafen Lübbenau
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Polen – Nachwort mit Bildern

Fluss Krutyna

Am letzten Donnerstag hat unsere Gruppe Stettin und somit das Ende der gemeinsamen Rundreise erreicht. Nach einer kurzen Stadtführung sind wir am Abend noch alle zusammen gesessen und haben die Reise Revue passieren lassen. Einhellige Meinung: es war toll. Jemand hat es „betreutes Wohnmobilreisen“ genannt und das stimmt. Trotzdem wird nichts ausser den gebuchten Campingplätzen vorgeschrieben, der Rest des Tages kann frei gestaltet werden. Im Gegensatz zu einigen Wiederholungstätern (Rekord 41 begleitete Reisen) möchten wir nicht immer so unterwegs sein. Uns sind längere Aufenthalte und langsameres Reisen lieber. Aber einer „betreuten“ Rundreise durch das südliche Africa wären wir nicht abgeneigt….. Mal sehen 😉

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Polen – Rollberge

Wir kreuzen ein Schiff

Was in aller Welt sind Rollberge? Das haben wir uns gefragt, als wir diesen Ausflug in unseren Unterlagen gelesen haben. Die Antwort ist ganz einfach, Rollberge sind Erhöhungen, auf die man mit Schiffen auf Schienen hinauf- oder hinunterfährt. Dieses Vergnügen hatten wir auf dem 80 km langen Oberlandkanal, der die Städte Elbing und Osterode, also Westmasuren mit dem Frischen Haff (Ostsee) verbindet. Dieses einzigartige Wunderwerk der Technik hat der deutsche Ingenieur Georg Steenke schon 1825 geplant und nach einiger Überzeugungsarbeit beim preussischen König konnte er 1848 mit dem Bau beginnen. 1860 wurde der Kanal offiziell eröffnet. Diese Systemtechnik funktioniert heute noch so wie vor 163 Jahren.

Geplant war der Kanal ursprünglich, um Güter wie Holz und Getreide aus dem Landesinnern an die Ostsee zu transportieren. Doch der Transport mit der Eisenbahn wurde immer beliebter und deshalb fuhren 1912 die letzten Transportschiffe auf dem Oberland Kanal. Zum Glück wurde bereits nach dem ersten Weltkrieg die Kanalschifffahrt für den Tourismus freigegeben.

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Polen – Malbork

Die Ordensritterburg Malbork (Marienburg), der grösste Backsteinbau weltweit.

Marienburg um 1882

Die mächtige Marienburg thront am Nordufer der Nogat über der kleinen polnischen Stadt Malbork. Diese liegt circa 50 Kilometer südöstlich von Danzig.

Für den Bau der 20 Hektaren grossen Burganlage mit der langen und bewegten Geschichte wurden zwischen 1279 und 1393 Millionen von Mauerziegeln im Auftrag des Deutschen Ritterordens verbaut.

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Polen – Kontrastprogramm

Nach dem Ausflug ins schöne und beschauliche Toruń war der gestrige Tag ein wahres Kontrastprogramm. Zuerst der Besuch der Wallfahrtskirche Heiligelinde, dann Hitlers Führerhauptquartier in Ostpreußen, die Wolfsschanze.

Die Orgel

Der Marienkult von Heilige Linde (polnisch Święta Lipka) geht auf eine Sage aus dem 14. Jahrhundert zurück. Sie erzählt von einem in Rastenburg zum Tode verurteilten Mann, der Maria um Hilfe angefleht hat. Diese soll ihm aufgetragen haben, eine aus Holz geschnitzte Figur von ‚Unserer Lieben Frau‘ anzufertigen. Nachdem er wegen dieser Skulptur freigelassen wurde, hängte er die Figur an eine Linde auf dem Weg von Rastenburg nach Rössel. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten sollen sich dort tatsächlich viele Wunder ereignet haben. Der Begriff „Heilige Linde“ weist jedoch weiter in die Vergangenheit zurück, nämlich auf einen heidnischen Kultplatz der Prußen.

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