Mit dem Womo durch das südliche Afrika

Seit gut einer Woche sind wir wieder zuhause. Erst jetzt haben wir richtig Zeit, unsere Eindrücke zu verarbeiten und ein wenig zur Ruhe zu kommen. So eine Reise ist wirklich kein Urlaub! Über 11‘000 km haben wir in 61 Tagen zurückgelegt, viel Eindrucksvolles und Schönes gesehen. Aber auch viel Armut. Die Folgen der Apartheid und Kolonialisierung sind noch lange nicht überwunden. In Namibia besitzt eine weisse Minderheit ca. 70 % des Farmlandes. In Südafrika besitzen die Weissen noch immer zwei Drittel des Landes. Eine Landreform wäre bitter nötig doch ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden.

Langebaan, Western Cape, SA

Würden wir uns nochmals auf solch einer Reise einlassen? Jein! Mit Seabridge ein ganz klares ja, z.B, Japan oder die Baja California. Aber ganz ganz sicher nicht mehr länger als drei bis vier Wochen. Länger ist das Reisetempo für uns einfach zu ermüdend. Zu viele Eindrücke zu schnell aufeinander. Nicht alle fühlen wie wir, z.B. die Panamericana mit 200 Tagen wird nächstes Jahr gleich dreimal durchgeführt!

Trotz des für uns ungemütlichen Reisetempos, wir möchten keinen Tag missen! Es war eine unvergesslich schöne, eindrucksvolle und gut organisierte Reise. Hier noch ein paar (viele) Bilder….

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Namibia – die Namibwüste und das Sossusvlei

Tief beeindruckt hat uns die Salzpfanne des Sossusvlei, die Teil des Namib-Naukluft-Nationalparks ist. Sie liegt in der Mitte des Parks in der gut 32.000 Quadratkilometer großen Namibwüste und beherrscht die gesamte Küstenlandschaft Namibias zwischen dem Kuiseb Canyon im Norden und dem Koichab-Fluss im Süden bei Lüderitz. Nachdem im Laufe der Zeit dem Park immer mehr Gebiete hinzu geordnet wurden, ist er mit nahezu 50.000 Quadratkilometern Afrikas größter Nationalpark.

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Namibia – der Köcherbaum

Der Köcherbaum oder „Kokerboom“ findet man ausschliesslich in den sehr heissen Regionen Namibias und im Nordwesten Südafrikas. Eigentlich ist es kein Baum sondern eine Aloen-Art, dessen Stamm bis zu sieben Metern hoch werden kann. Die einheimischen San und Hottentotten höhlten die faserigen Äste aus und benutzten diese als Köcher für ihre Pfeile.

Spielereien mit der Kamera
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Spitzkoppe – das “Matterhorn” Namibias

Die Spitzkoppe ist eines der meist fotografierten Motive Namibias. Der 700 m hohe Inselberg erhebt sich unvermittelt aus einer relativ flachen wüstenartigen Landschaft. Schon von weitem ist diese imposante Erhebung auszumachen. Wegen ihrer markanten Form bezeichnet man die Spitzkoppe auch als das Matterhorn Namibias.

Doch der Weg dahin ist beschwerlich. Von der Hauptstrasse führt eine 30 km lange Schotterpiste zu den Camps inmitten dieser wunderbaren Natur. Vom Mensch und Fahrzeug wird einiges abverlangt, es rüttelt und schüttelt, dann knallt wieder etwas auf den Boden… kaum aufgeräumt, geflickt und erholt geht’s am nächsten Tag wieder die gleiche Strecke zurück. Uns ist bei einer Bodenwelle unbemerkt die Kühlschranktüre aufgesprungen, fast der gesamte Inhalt hat sich auf dem Boden ausgebreitet. Und man glaubt es nicht, die Eier haben den Sturz unbeschadet überstanden. Diese Eierschalen müssen aus Zement sein!

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Botswana – das Okavango Delta

Nach dem Krüger Park folgt mit dem weltberühmte Okavango-Delta ein weiterer Höhepunkt dieser Reise.

Vom Krüger Park sind es rund 1200 km bis nach Maun im Herzen des Okavangos Deltas. In Polokwane haben wir Südafrika verlassen und sind über die Grenze nach Botswana. Gemäss unserem Roadbook mussten wir uns mit Klemmbrett, Kugelschreiber, Pass, Fahrzeugpapiere sowie Bargeld und Kreditkarte ausrüsten. Dann ging es los, zuerst in Südafrika die Ausreise bestätigen lassen, dann zur Grenzstation Botswanas und Fieber messen, Schuhe desinfizieren, das Fahrzeug zur Desinfizierung durch eine Furt fahren, parken, zur Immigration gehen, Pass abstempeln lassen, Aufenthaltsdauer und erste Unterkunft angeben. All dies erledigt, erhielten wir einen Gatepass der ebenfalss abgestempelt wurde. Ein paar Schalter weiter zahlten wir für eine zusätzliche Autoversicherung und Strassenbenutzungsgebühren. Danach gab es für den Gatepass noch einen Stempel. Jetzt nur noch durch die Polizeikontrolle, wo uns der Gatepass wieder abgenommen wurde. Ganz einfach! Willkommen in Botswana!

Endlich! Wir sind in Botswana
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Südafrika – Krüger Nationalpark

Am letzten Dienstag, also genau vor einer Woche, hat unsere Gruppe in Johannesburg ihre Wohnmobile übernommen. Mit einem WoMo für das Reiseleiterpaar plus einem für den Mechaniker sind wir mit total 17 Fahrzeugen unterwegs. Die Wohnmobile sind mit dem Nötigsten ausgestattet, wobei ich eine Microwelle nicht unbedingt dazu zähle. Auch nicht einen kleinen und grossen Teekessel – wohl für unsere englischen Freunde – aber einen Toaster hätte der Ausstattung nicht geschadet. Dazu ist zu vermerken, dass es in den hiesigen Geschäften für umgerechnet ein paar Franken oder Euro alles vermeintlich Lebensnotwendige zu kaufen gibt. Die Auswahl in den Supermärkten ist mit unserer vergleichbar.

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