Morgen werden wir uns von Fuerteventura verabschieden und mit der Fähre nach Lanzarote übersetzen. Für die nächsten drei Wochen haben wir ein kleines Apartment im Norden der Insel gebucht, nur 200 m von der Küste entfernt – deshalb ohne Pool 😟
Lueg-is-Land
Hier auf Fuerteventura haben wir uns sehr wohl gefühlt und dieser war sicher nicht unser letzter Besuch. Vor allem den Süden der Insel mit dem Parque Natural de Jandia kennen wir noch nicht, das möchten wir noch nachholen. Aber dann mit einer Unterkunft im südlichen Teil, das erspart lange Anfahrten.
Nicht weit von unserem Dorf Lajares im Norden von Fuerteventura befindet sich der Strand Playa El Mejillón, besser bekannt als der Popcorn-Strand.
Seit er auf Instagram etc. gepostet wurde hat dies nicht nur eine enorme Beliebtheit zur Folge, sondern auch, dass trotz Verbotes die Versteinerungen, die dem Popcorn zum Verwechseln ähnlich sehen, eimerweise weggetragen werden.
Nein, wir sind nicht in Hoi An, keine Ahnung, wieso der Beitrag vom März 23 gestern wieder veröffentlich wurde. Irgendwie muss ich da wohl die falsche Taste erwischt haben. Jedenfalls sind wir seit zehn Tagen auf Fuerteventura und es wird Zeit uns zu melden – diesmal mit dem richtigen Beitrag 😉
Morgenstund in Lajares
Der Flug von Zürich nach Lanzarote mit Edelweiss Air verlief ohne Zwischenfall, doch einmal mehr wurde der Flugplan kurzfristig geändert. Anstatt „erst“ um 8 h zu fliegen wurde die Abflugzeit auf 6 h morgens vorverlegt. Solche kurzfristigen Flugplanänderungen scheinen bei der Edelweiss Air zur Tagesordnung zu gehören, ähnliches ist uns schon mit dem Flug nach Tromsø widerfahren. Aber solch frühe Flüge haben auch ihre Vorteile, Landung in Lanzarote um 9.25 h, Übernahme Mietauto 10 h und Fähre nach Fuerteventura um 11 h. Und bereits um 12 h konnten wir unser wunderschönes Bungalow in Lajares im Norden Fuerteventuras übernehmen. Obwohl wir nur ca. 10 Minuten vom nächsten Strand entfernt sind haben wir uns eine Unterkunft mit Pool gegönnt. Dieser unterliegt nicht den Gezeiten und ist angenehm warm, was man vom Atlantik zu dieser Jahreszeit noch nicht behaupten kann.
Seit zwei Wochen befinden wir uns auf der Insel und genießen einfach das Dasein. Ein paar Strandbesuche, ein paar kleinere Wanderungen, ein kühles Bierchen auf der Terrasse der Unterkunft… nur nicht hetzen!
Heute ist der Himmel bedeckt, ideal für die kurze Wanderung zum Calderón Hondo, dem Krater eines erloschenen Vulkans. Der gut markierte, schattenlose Weg, der unweit von unserer Unterkunft startet, führt über Geröll und Lavafelder eigentlich recht gemütlich zum Krater hinauf.
Nun, wie wohl? Schwimmend natürlich! Da das afrikanische Festland nur 95 km von Fuerteventura entfernt ist, mussten die Tiere den Transportbooten hinterher schwimmen. Ein Tierarzt im Oasis Wildlife Fuerteventura bestätigt, dass die Kamele ihren Magen derart mit Luft aufpumpen können, dass dieser als eine Art Schwimmweste fungiert. Ausserdem können die Tiere ihre Nasenlöcher hermetisch verschliessen – wahrscheinlich gegen den Wüstensand? – dass kein Meerwasser eindringen kann. Spannend, oder?