Tief beeindruckt hat uns die Salzpfanne des Sossusvlei, die Teil des Namib-Naukluft-Nationalparks ist. Sie liegt in der Mitte des Parks in der gut 32.000 Quadratkilometer großen Namibwüste und beherrscht die gesamte Küstenlandschaft Namibias zwischen dem Kuiseb Canyon im Norden und dem Koichab-Fluss im Süden bei Lüderitz. Nachdem im Laufe der Zeit dem Park immer mehr Gebiete hinzu geordnet wurden, ist er mit nahezu 50.000 Quadratkilometern Afrikas größter Nationalpark.
Der Köcherbaum oder „Kokerboom“ findet man ausschliesslich in den sehr heissen Regionen Namibias und im Nordwesten Südafrikas. Eigentlich ist es kein Baum sondern eine Aloen-Art, dessen Stamm bis zu sieben Metern hoch werden kann. Die einheimischen San und Hottentotten höhlten die faserigen Äste aus und benutzten diese als Köcher für ihre Pfeile.
Die Spitzkoppe ist eines der meist fotografierten Motive Namibias. Der 700 m hohe Inselberg erhebt sich unvermittelt aus einer relativ flachen wüstenartigen Landschaft. Schon von weitem ist diese imposante Erhebung auszumachen. Wegen ihrer markanten Form bezeichnet man die Spitzkoppe auch als das Matterhorn Namibias.
Doch der Weg dahin ist beschwerlich. Von der Hauptstrasse führt eine 30 km lange Schotterpiste zu den Camps inmitten dieser wunderbaren Natur. Vom Mensch und Fahrzeug wird einiges abverlangt, es rüttelt und schüttelt, dann knallt wieder etwas auf den Boden… kaum aufgeräumt, geflickt und erholt geht’s am nächsten Tag wieder die gleiche Strecke zurück. Uns ist bei einer Bodenwelle unbemerkt die Kühlschranktüre aufgesprungen, fast der gesamte Inhalt hat sich auf dem Boden ausgebreitet. Und man glaubt es nicht, die Eier haben den Sturz unbeschadet überstanden. Diese Eierschalen müssen aus Zement sein!