Am Ende der Welt

Nach zwei Tagen in Punta Arenas fühlt man sich hier in Puerto Williams wirklich wie am Ende der Welt. Puerto Williams schmückt sich gerne mit dem Beinamen „die südlichste Stadt der Welt“, wobei Stadt bei ca. 2000 Einwohnern doch ein wenig hoch gegriffen scheint. Aber der südlichste Ort der Welt stimmt wohl. Puerto Williams liegt auf der Insel Navarino am Beagle-Kanal, die viel bekanntere argentinische Stadt Ushuaia liegt nur knapp 46 km nördlich auf der anderen Seite des Kanals.

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Chile – Nationalpark Torres del Paine

Die Fläche des Nationalparks umfasst rund 2420 km². Er ist durchzogen von hohen Bergen, Gletschern, Fjorden und großen Seen.

Die „Torres del Paine“, drei nadelartige Berge aus Granit, sind das Wahrzeichen des Nationalparks und zwischen 2600 und 2850 m hoch. Der höchste Berg im Park, der Cerro Paine Grande, ist rund 3050 m hoch.

Die Torres Del Paine

Dieses grandioses Panorama macht den Park zu einem der meistbesuchten Patagoniens. Karawanen von Trekkern machen sich täglich auf die Wanderung zum Aussichtspunkt Mirador las Torres, viele davon sind schon im Morgengrauen vom rund 120 km entfernten Puerto Natales aufgebrochen.

Die Karawane der Trekkers
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Chile, Puerto Natales

Äusserst unaufgeregt verlief die gestrige Weiterfahrt nach Puerto Natales. Als wir um sieben Uhr von unserer Unterkunft in Puerto Varas zum Flughafen Puerto Montt gefahren sind, lag noch ein leichter Nebel über dem Boden.

Ohne Verspätung, obwohl das Boarding 25 Minuten später als geplant angefangen hat, ist unser Flug gestartet. Schon mehrmals ist uns das schnelle und vor allem geordnete Boarding hier in Südamerika aufgefallen. Wahrscheinlich weil streng nach Gruppen geladen wird, wer sich vordrängt oder falsch ansteht wird sofort zurück geschickt.

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Chile, Puerto Varas

Drei Wochen später als geplant sind wir endlich in Chile angekommen. Aus gesundheitlichen Gründen mussten wir u.a. den Teil unserer Reise auf der Carretera Austral durch das chilenische Patagonien streichen. Schade, denn die Fahrt auf der Carretera führt durch eine der schönsten Landschaften Südamerikas mit einer noch unberührten Wildnis.

Die letztjährige Erfahrung im südlichen Afrika hat uns bestätigt, dass wir lieber langsam unterwegs sind und nicht möglichst viel in möglichst kurzer Zeit besichtigen müssen. Deshalb hatten wir nur den nördlichen Teil der Carretera eingeplant. Das sind ca. 700 km in 15 Tagen, von Balmaceda nach Puerto Montt. Vielleicht ergibt sich irgendwann die Gelegenheit, diese Fahrt nachzuholen.

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