Der Amazonas

Nach sieben Tagen auf dem Amazonas verlassen wir heute diesen Fluss der Superlative und fahren wieder aufs offene Meer hinaus. Eigentlich hatten wir nie das Gefühl, auf einem Fluss zu sein, zu breit und gewaltig fließt der Amazonas Richtung Meer. Dieser Strom mit seinen rund 1.100 Nebenflüssen bildet ein gigantisches Flusssystem. 20 % des Süßwassers der Erde fließen mit dem Amazonas in den Atlantik. Damit ist er mit Abstand der mächtigste Fluss der Erde, aber ob er auch der längste ist, darüber streitet man sich noch. Im Jahr 1980 wurde eine Länge von 6788 km gemessen, der Nil kam „nur“ auf 6671 km – aber eben, einig ist man sich da nicht.

Wer diesen Fluss wirklich erleben will, muss sich mit Zeit, viel Geduld und einem Moskitonetz rüsten und es sich auf einem der typischen Amazonasschiffe bequem machen. Von Iquitos aus, einer 350‘000-Einwohner Stadt im Norden Perus, bis zur Atlantikmündung könnte man so 3’700 km auf dem Flussweg zurücklegen. Von einem Schiff zum nächsten wechseln, immer wieder für kurze Zeit in einem dieser Orte verweilen, die nur mit Schiff oder Flugzeug zu erreichen sind…..  das wäre wirklich etwas für Abenteurer. Für uns nicht mehr ganz das Richtige, wir schlafen lieber in einem Bett als in einer Hängematte auf Deck 😎

Ausflug auf einem der vielen Nebenflüsse
Leben am Fluss
Das blaue Haus ist die Kirche
Um sich dem Wasserstand anzupassen sind die Häuser entweder auf Pfähle gebaut oder schwimmen auf dem Wasser
Fast 30 km lang fließen der Amazonas und der Rio Negro friedlich nebeneinander bis sie sich vermischen

Leider behält die Farbe des Amazonas die Oberhand
Der Hafen von Manaus am Rio Negro
Brücke über dem Rio Negro
Santarém
Alter do Chao am Rio Tapajos bei Santarém
Heutige Stimmungen am Delta – der Amazonas ist hier über 300 km breit!
Einfach nur schön

En guete Start i die neui Wuche!

2 Gedanken zu „Der Amazonas“

  1. Ja Wahnsinn, der Amazonas, gell? Wir waren auch schwer beeindruckt. Vor allem von dieser erstaunlichen „Grenze“ zwischen Rio Negro und Amazonas, wo die beiden Wasser sich so lange Zeit nicht mischen :-). Und wir haben im Leben noch nie so geschwitzt wie in Manaus, als im Hotel drei Tage lang der Strom komplett ausgefallen war 😦 !!! Liebe Grüsse an die Weltenbummler und hoffentlich sehen wir uns diese Jahr endlich wieder einmal?

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