Berlin Street Art

Ein Trabi durchbricht die Mauer

Dies ist unser vierter gemeinsamer Berlinbesuch, allerdings liegt der letzte schon mindestens zwölf Jahre zurück. Es hat sich einiges verändert in dieser Zeit, vor allem scheint es uns heute an den touristischen „Hot Spots“ viel hektischer zuzugehen als damals. Vor dem Brandenburger Tor und auf dem Alexanderplatz wimmelt es nur so von Menschen. Für die Aussichtsplattform des Fernsehturms steht man heute stundenlang an, von der Kuppel des Reichstages reden wir schon gar nicht mehr. So weit wir uns erinnern können, war die Kuppel die einzige Sehenswürdigkeit, bei der wir schon vor zwölf Jahren hätten anstehen müssen – deshalb haben wir auch auf den Besuch verzichtet.Vielleicht das nächste Mal…. und ganz sicher nie mehr im Sommer!

Trotz Hitze und Menschenmassen, für uns hat die Stadt nichts von ihrem Charme eingebüsst. Während Peter sich in den vielen Museen der Stadt vergnügt hat, bin ich gemütlich durch Berlins Viertel auf der Suche nach Wandgemälden spaziert. Berlin ist ein Mekka der Street Art, nicht nur die bekannte und sehr stark besuchte East Side Gallery, nein, man findet in der ganzen Stadt kleinere und grössere, schöne und auch nicht so ganz geglückte Kunstwerke. Ich habe mich hauptsächlich in Berlin-Schöneberg und Berlin Prenzlauer Berg bewegt, einfach, weil mir diese Viertel sehr gut gefallen. Die vielen Häuser aus der Gründerzeit (?) die breiten Strassen, so oft mit Fahrradstreifen, die Pflastersteine, die Bäume… ja, der Prenzlauer Berg, kein Wunder ist dies eine so begehrte Wohngegend. Aber auch Berlin Mitte, wo wir uns auf den Stellplatz Wohnmobil-Oase-Berlin befinden, gefällt es uns gut. Es ist zwar eine ganz andere Welt als z.B. der Prenzlauer Berg, aber nicht weniger interessant. Halt anders. Aber gut.

Von Berlin Mitte/Gesundbrunnen aus ist auch unsere Tour „Berliner Unterwelten – unterirdisch in die Freiheit“ gestartet. Wir haben viel Spannendes, aber auch Trauriges über die Fluchttunnels von Ost- nach Westberlin erfahren. Der Verein Berliner Unterwelten bietet viele interessante Führungen an, es lohnt sich, nicht nur für Touristen (Unbezahlte, freiwillige und ehrliche Werbung)

KaDeWe – schöner Geld ausgeben

Uns jetzt endlich ein paar unserer Lieblingsbilder

Lassen wir mal so stehen!
Witzig! Werbung für? Keine Ahnung

So, das war‘s aus Berlin ❤️ Morgen, Samstag treffen wir uns bei Frankfurt an der Oder mit den anderen Masuren/Ostpreussen Teilnehmern.

Euch wünschen wir ein wunderschönes Wochenende und bis bald 👋🏼👋🏼👋🏼👋🏼

6 Kommentare zu „Berlin Street Art“

  1. Prenzlauer Berg – begehrte Wohngegend, hm, ich wohnte nach dem Studium in den Siebzigern im Prenzlauer Berg, 2. Hinterhof und auch damals begehrt, einfach deshalb, weil viele nach Berlin wollten. Berlin war für uns der Inbegriff des anderen Lebens, der Ort, wo die Musik lauter und schneller gespielt wurde, wo die Filmpremieren stattfanden, wo die Schaufenster bunter, die Abende länger waren. Es war der Ort, wo die Weltrevolution bei Fettstullen und bulgarischem Rotwein heftiger diskutiert wurde als woanders in der DDR- Provinz …
    Schön, dass auch ihr vieles gefunden habt, was euch gefällt.

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    1. Bei unserem 1. Besuch hatten wir auch ein wunderschönes kleines Hotel in einem Hinterhof an der Wörther Strasse. Gibt es schon lange nicht mehr, leider. Aber immer noch eine wunderbare Gegend, wenn auch nicht mehr so erschwinglich. Aber das ist ja scheinbar ganz Berlin nicht mehr. Zürich übrigens auch nicht, aber wir haben nicht diese wunderbar breiten Strassen, ganz zu schweigen von den Velostreifen. Wir sind tief beeindruckt und auch ein wenig verliebt in diese Stadt! LG

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      1. Begehrt waren Wohnungen in Berlin immer, egal wo und wie sie aussahen. Wir waren jung! Im Winter froren die Toiletten ein, im Sommer war es warm wie im Backofen, da die Luft in den Höfen stand.
        A b e r – es war egal, denn es war Berlin😉

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  2. Ein schöner Ausflug in meine alte Heimatstadt, danke fürs mitnehmen 🙂.
    Für den nächsten Berlinbesuch hätte ich noch einen Tipp: tolle Häuser aus der Gründerzeit findet man in Berlin Charlottenburg. Ein guter Startpunkt dort ist die Danckelmannstraße.

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  3. Zu grün, grün , grün……ich habe noch zu DM Zeiten in Berlin gearbeitet und habe immer gesagt: Für jeden Baum in Berlin 10 Pfennig und ich wäre saniert 👏👏👏 Wenn uns der Trubel in Berlin zuviel wird, gehen wir ins Lafayette in den Sous Sol, Geniessen dort die Kühle, essen in der Weinabteilung eine kleine Leckerei und trinken einen der wunderbaren Weine dort. Ja, und wir sind jedesmal traurig, dass um 20 Uhr geschlossen wird. LG 💚 vom Silverli

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