Wieder unterwegs – Guatapé

5. – 7. Januar 2026

Zwei nervenaufreibende Autofahrstunden westlich von Medellin entfernt liegt die Stadt Guatapé, die vor allem für den Granit-Monolith El Peñón bekannt ist. Nervenaufreibend weil Autofahren in Kolumbien ziemlich anstrengend ist. Die Kolumbianer sind echt die nettesten und freundlichsten Menschen die es gibt… bis sie hinter einem Lenkrad sitzen. Da kennen sie weder Grenzen noch Gesetze, es wird bei doppelt ausgezogener Sicherheitslinie überholt, am liebsten noch vor einer Kurve. Anhalten an den engsten Stellen? Kein Problem! Bei Rot nicht anhalten? Geht doch! Und die Töfffahrer! Die sind einfach überall. Jeder scheint sich vollkommen darauf zu verlassen, dass die anderen Verkehrsteilnehmer schon aufpassen werden. Und so ist es auch.

Schon von weitem können wir den Monolith bestaunen… und die dazugehörigen 724 Stufen, die zum Gipfel hinaufführen. Beim Anblick dieser Stufen haben wir tapfer auf den Aufstieg verzichtet, schliesslich ist Guatape auch für den Stausee und für die überaus bunten Häuser und Sockel bekannt. Und bunt ist es.

Die farbenfrohen Reliefs – Zócalos – am unteren Teil der Fassade dienten ursprünglich dem Schutz gegen Feuchtigkeit. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden diese bunt bemalt und erzählen Geschichten aus Alltag, Tradition und Kultur.

Ja, Guatape wird von vielen besucht und am Abend kann es in den Gassen eng werden. Vormittags oder ein wenig abseits der Plaza ist es erstaunlich ruhig und wir konnten, trotz des häufigen Regens, die farbenfrohen Fassaden in Ruhe bestaunen.

Mit zusätzlich zwei Regenschirmen im Gepäck, die in den nächsten Tagen rege benutzt werden, geht die Reise für uns weiter. Nächste Ziele sind die « Heritage Towns » Jardín und Salamina.

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8 Kommentare zu „Wieder unterwegs – Guatapé“

    1. Leider stimmt s‘Wätter nöd ganz überein, s‘rägnet jede Tag und oft isch es au ziemli chalt. Alles keis Problem, mit Schirm und warme Chleider gahts guet. Liebi Grüess😎

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