12. – 17. Januar 2026
Nach unserem zweitägigen Aufenthalt in der Therme El Otoño, wo es natürlich wieder öfters heftig geregnet hat, sind wir weiter Richtung Süden gefahren. Unser Ziel: das Hotel Sazuaga ausserhalb Pereira. Wie die Städte Armenia und Manizales liegt Pereira im Kaffeedreieck Kolumbiens, das 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.
Da die Wetterprognosen für die kommenden Tage nichts Gutes versprachen, haben wir uns ein etwas besseres Hotel ausgesucht.

Von uns aus hätte es den ganzen Tag regnen können!
Wir haben im Hotel einen privaten Ausflug mit englisch sprechender Guide zu einer Kaffeefinca gebucht.


Wieder ging es mit einem Willys-Jeep bergauf und bergab, einmal mehr wurden wir durchgeschüttelt. Leider hat die Fahrt mit offenem Verdeck nicht lange gedauert, der Regen hat unserem Vergnügen ein Ende bereitet. Glücklicherweise regnete es bei unserer Ankunft in der Finca Villa Monica nicht mehr und wir konnten umgehend mit der Führung durch die Plantage beginnen – natürlich nach einem Tinto!

Richtig ausgestattet mit Sombrero, Poncho und Sammelkorb sind wir mit dem Farmer durch seine am Hang wachsenden Kaffeesträucher gegangen. Dabei hat er uns gezeigt, wie die reifen Kaffeekirschen geerntet werden.



Es ist auffallend, dass einige der Sträucher Kaffeekirschen in verschiedenen Reifegraden haben. Das sind noch junge, „undisziplinierte“ Sträucher. Bei diesen muss der Farmer fast täglich vorbeigehen und die reifen Kirschen ernten. Anders die älteren Kaffeesträucher. Bei diesen reifen die Kirschen gleichzeitig und so findet die Haupternte zwischen Mai und August statt. Eine zweite, kleinere Ernte erfolgt normalerweise zwischen Oktober bis Februar. Eigentlich ist der Farmer das ganze Jahr mit der Ernte beschäftigt.



Es werden alle Kirschen verarbeitet, auch diejenigen, die nicht so schön aussehen. Die werden einfach viel länger geröstet und ergeben so den „Tinto“ den Kaffee für den Alltag.



Wir haben einen interessanten und vergnüglichen Tag mit feinem Mittagessen bei den Kaffeebauern in der Finca La Monica verbracht. Und schätzen jetzt einen reinen, 100 % Arabica genauso wie einen Tinto – auch wenn bei diesem nicht ganz klar ist, was alles mitgeröstet wird.
Wir wünschen ein schönes Wochenende!





oh jaja kafiplantage sind vielviel arbeit… und wunderschööni Vögeli
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Bis bald👋🏼👋🏼
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