Heute am Gate

Heute durften/mussten wir uns am Abflugsgate in der Priority-Line einreihen. Uns ist nicht ganz klar, in welcher der obigen vier Kategorien wir einzuordnen sind. Kommentare eurerseits sind nicht erwünscht, Engelbärchen, auch von dir nicht.

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Die Alten steigen in die Höhe!


Übung der Stufe 4

Endlich konnte ich mein Geburtstagsgeschenk einlösen, wir haben den gestrigen Tag mehr oder weniger entspannt in den Bäumen des Treeumph Seilparks verbracht. Und heute tut uns so ziemlich alles weh, was wehtun kann….. Nacken, Arme, Hände, Beine….. wann habt ihr das letzte Mal einen Spagat zwischen zwei Holzrollen gemacht, die drei 😉 Meter weit auseinander liegen und dazu noch schwingen? Und das ganze noch fünf Meter über dem Boden? Ja, diese Übung wird mir noch lange in Erinnerung bleiben! Oder der Übergang auf einem Skateboard! Ganz einfach, hat mir einer zugerufen „just like surfing“. Sehr witzig!

So sah es bei uns nicht ganz aus… ich landete mit meinem Hintern grazil auf den Seilen, das Brett gelangte ohne mich ans Ziel. Es besteht noch Übungsbedarf

Nach der Surfbrettübung hatte ich bald genug und ich liess mich von einem Guide langsam und sorgfältig wieder auf den Boden herabseilen. Wieso eine Leiter benutzen wenn es so einfach geht? Ich hätte noch zwei Übungen bis zur nächsten Zipline machen müssen, darunter die zuoberst abgebildete mit den freischwingenden Holzpfosten, aber dafür hatte ich einfach keine Kraft mehr. Peter hat sich durchgebissen und auch diese letzten zwei Übungen gemacht, auch er ist an seine Grenzen gestossen.

Sieht so locker aus…..
Stufe 1

Mit jeder Stufe steigt die Entfernung vom Boden, was eigentlich nicht weiter schlimm ist. Die Herausforderung liegt in den immer weiter von einander liegenden Schwingelementen. Keine Ahnung, wie wir gewisse Übungen geschafft haben.

Zum Schluss kann das Abenteuer mit einer langen Ziplinefahrt abgeschlossen werden. Vorausgesetzt, man schafft die Kletterei auf den Turm. Ich habe verzichtet.

Und nächstes Jahr schaffe ich auch noch die letzen zwei Elemente!

Euch allen wünschen wir ein entspanntes Wochenende ☃️☃️☃️☃️☃️☃️

Gone with the wind

Auf viel Wind hoffen wir bei unserer Transatlantikfahrt, viel Wind und möglichst keine Wellen. Geht diese Kombination überhaupt oder bedeutet viel Wind immer auch viel Wellen? Keine Ahnung, in 17 Tagen werden wir es wissen.

Die Sea Cloud ist etwas länger als 100 m und hat – soviel wir wissen – keine Stabilisatoren. Bei stürmischer See kann dies zu einem richtigen Rodeo auf dem Wasser führen, ein Rodeo in einer Nussschale! Ganz anders als bei unserer Pacific Überfahrt mit dem Frachtschiff, das hatte zwar auch keine Stabilisatoren, aber die Dimensionen waren da schon ganz anders. Peter freut sich wie ein Kind auf die Überfahrt, bei mir ist die Freude ein klein wenig mit Anspannung gemischt.

Wenn alles gut geht, treffen wir am 21. Dezember in der Dominikanischen Republik ein. Wir fliegen noch gleichentags nach Miami weiter, also werden wir uns knapp vor Weihnachten wieder melden.

Euch allen wünschen wir eine möglichst stressfreie Adventszeit und ganz, ganz viel flockigen Schnee ⛄️⛄️⛄️⛄️ …. und liebe Wuppertaler, schade seid ihr nicht in Kabine 29!

Übrigens, meine Spanischkenntnisse haben sich hier auf Gran Canaria rapide verbessert, ich kann jetzt schon unsere Getränke bestellen: dos copas de vino blanco, por favor – dumm nur, dass Peter eigentlich lieber Rotwein mag 😉🍷😘

 

Palermo, Sicilia

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Die Kathedrale von Palermo

Der Aufenthalt in Palermo war der krönende Abschluss unserer Sizilen-Reise. Wir werden sicher noch einmal in diese Stadt zurückkehren.

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Mein erster Eindruck von Palermo vom Beifahrersitz: Chaos pur

Aber irgendwie geht es doch, denn die Sizilianer sind extrem tolerante Autofahrer. Auch wenn eine/r quer zur Fahrbahn oder in der zweiten Reihe parkiert und somit den Verkehr in mindestens einer Richtung für ein paar Minuten lahm legt, es geht erstaunlich lange bis gehupt wird. Wenn der/die Schuldige dann auftaucht, genügt meistens nur ein kurzes Winken als Entschuldigung und weiter geht’s, ohne dass auch nur ein böses Wort fällt. Stellt euch eine solche Situation mal bei uns vor 😆😆😆😆

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Green Car Parking, unser Stellplatz in Gehdistanz zum Centro und nachts erstaunlich ruhig.

Die vier Tage sind wie im Fluge vergangen und wir haben noch lange nicht alles gesehen. Mit einem Führer haben wir zu Fuss einen kleinen Teil der Altstadt besichtigt. Da wir nur zu viert mit ihm unterwegs waren, konnte er uns vieles erklären und auch auf unsere Fragen eingehen.

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Piazza und Fontana Pretoria, wegen den nackten Statuen auch Piazza della vergogna (Schande) genannt.

Gemäss Gianpiero, unserem Guide, war der Anblick dieses Brunnens für die Nonnen im gegenüberliegendem Kloster schon fast ein Martyrium, heilig gesprochen wurde aber keine von ihnen.

Unweit der Piazza Pretoria befinden sich nebeneinander die zwei Kirchen San Cataldo und Santa Maria Dell Ammiraglio. Bei San Cataldo fallen vor allem die drei runden Kuppen auf, die mich stark an Glacekugeln erinnern. Inwendig ist die Kirche jetzt sehr schlicht und man kann gut die Struktur der Steinbögen erkennen. Nun ja, vielleicht nicht ganz auf diesem Foto…..

Die Kirche Santa Maria Dell‘ Ammiraglio sieht von außen nach nichts Besonderem aus, vor allem nicht in Palermo mit all den Prachtbauten. Das Innere hingegen ist schon spektakulär, auch wenn nicht alles unbedingt gefallen muss.

Am besten gefallen hat mir die Kathedrale von Palermo, der Anblick dieses Prachtgebäudes im goldenen Licht des späten Nachmittags hat uns tief beeindruckt. Und jedes Mal, wenn wir auf unseren Streifzügen durch die Stadt daran vorbeigekommen sind, habe ich es nochmals und nochmals fotografiert. Und habe mich auch immer wieder aufgeregt, weil ich die Schönheit auf den Fotos nicht richtig einfangen konnte.

In der Altstadt kann man tagelang unterwegs sein und entdeckt immer wieder Neues, Palazzis, Innenhöfe, enge Gassen mit blankpolierten Steinplatten, wunderbare Piazzas und gefühlte hundert Kirchen. Dann noch die vielen Bars, Trattorias, Märkte und Restaurants! Aber auch viele Ruinen und Bauten, die in den nächsten fünf Minuten zusammen zu brechen drohen.

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Im Gegensatz zu Genova verlief die Einschiffung in Palermo recht chaotisch, aber irgendwie schafften wir es mit nur 18 Minuten Verspätung um 23.18 h loszulegen. Nach einer sehr ruhigen Fahrt kamen wir bei Einbruch der Dunkelheit am nächsten Abend an. Die infolge des Brückeneinsturzes geänderte Straßenführung hat unseren Navigator völlig aus der Bahn geworfen und so mussten wir uns den Weg zu unserem Campingplatz wie in den guten  alten Zeiten erkämpfen. Zum Glück hat Peter Nerven aus Stahl, aber diese nächtliche Fahrt durch Genova hat auch von ihm einiges abverlangt.

Jetzt sind wir wieder zu Hause und geniessen das herrliche Herbstwetter. Unser WoMo ist gereinigt und für den Winterschlaf versorgt. Und wir? Wir haben um uns zu akklimatisieren eine kleine Tour-de-Suisse unternommen – mit dem Zug!

F69D6FF9-00B2-435C-ADE7-A571EB3823F7.jpegSo schön, sicher, perfekt und geordnet es hier in der Schweiz auch ist – nur schon der Wasserdruck in der Dusche ist Luxus pur – in ungefähr sechs Wochen geht es für uns schon wieder los – Endziel Südamerika.

Hasta pronto amigos 😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎

Die Mosaiken der Villa Romana del Casale

Meine Eltern haben die Villa vor etwa 20 Jahren besucht, damals waren sie fast die einzigen Besucher. Noch vor vier Jahren konnte man die Mosaiken wenigstens am Vormittag ziemlich ungestört besuchen. Und heute? Heutzutage braucht man schon morgens um 9.30 h starke Nerven und „faccia tosta. Vor uns waren bereits fünf grosse Reisebusse eingetroffen, alles staute sich im Eingangsbereich auf den schmalen Stegen, die zum Schutz der Mosaiken über den Böden angelegt sind. Seitliche Eingänge gibt es genug, wieso müssen alle Guides mit ihren Schäfchen die Führung am gleichen Ort beginnen? Also Ellbogen raus, zurück und beim nächsten Eingang wieder rein. So konnten wir in Ruhe die Bilder bestaunen und auch ein paar Aufnahmen machen.

Die Farben sind bei einigen Originalen nicht so stark, so sieht man aber die Motive besser

Die Latrine der Familie: da sass man nun nebeneinander, erledigte sein Geschäft und unterhielt sich dabei. Wie romantisch ist das denn!

… und morgen schauen wir uns wieder ein paar „alte“ Steine an. Die Tempelanlagen von Agrigento: La Valle dei Templi und natürlich gehört auch das wieder zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Zum Schluss noch ein Rätsel: welches Fahrzeug im nachfolgenden Foto hat wohl parallel und innerhalb der Bodenmarkierung parkiert? 😉🤣🤣🤣

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