Polen – Kontrastprogramm

Nach dem Ausflug ins schöne und beschauliche Toruń war der gestrige Tag ein wahres Kontrastprogramm. Zuerst der Besuch der Wallfahrtskirche Heiligelinde, dann Hitlers Führerhauptquartier in Ostpreußen, die Wolfsschanze.

Die Orgel

Der Marienkult von Heilige Linde (polnisch Święta Lipka) geht auf eine Sage aus dem 14. Jahrhundert zurück. Sie erzählt von einem in Rastenburg zum Tode verurteilten Mann, der Maria um Hilfe angefleht hat. Diese soll ihm aufgetragen haben, eine aus Holz geschnitzte Figur von ‚Unserer Lieben Frau‘ anzufertigen. Nachdem er wegen dieser Skulptur freigelassen wurde, hängte er die Figur an eine Linde auf dem Weg von Rastenburg nach Rössel. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten sollen sich dort tatsächlich viele Wunder ereignet haben. Der Begriff „Heilige Linde“ weist jedoch weiter in die Vergangenheit zurück, nämlich auf einen heidnischen Kultplatz der Prußen.

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Polen – Toruń

Die Stadt Toruń zählt zu den schönsten Städten Polens und wurde im 13. Jahrhundert von Mitgliedern des Deutschen Ordens an der Weichsel gegründet. Die beinahe gänzlich erhaltene gotische Altstadt ist seit 1997 UNESCO-Welterbe, ausserdem wurde der Astronom Nikolaus Kopernikus hier im Jahre 1473 geboren.
Zentrales Gebäude der Altstadt ist das mächtige Rathaus auf dem Altstadtmarkt mit seinem markanten viereckigen Turm. Es zählt zu den interessantesten Beispielen für gotische Architektur in Mitteleuropa.

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Polen – Poznań

Poznań (Posen) ist unser erster Stopp auf unserer Rundreise durch Polen. Nach 220 km mehr oder weniger langweiliger Autobahn von Frankfurt an der Oder nach Posen sind wir in dieser Stadt eingetroffen. Dessen Altstadt ist bekannt für die im Renaissancestil erbauten Gebäude am Alten Markt. Das Rathaus erinnert an ein Märchenschloss aus Tausendundeiner Nacht und an der Rathausuhr erscheinen jeden Tag um 12 Uhr zwei Ziegenböcke, die sich mit den Hörnern stoßen. 

Blick auf den alten Marktplatz

Leider ist der Alte Marktplatz zurzeit eine riesige Baustelle, trotzdem, man kann die Schönheit der Häuser rund um den Platz gut erkennen. Die ganze Altstadt hat Charme, aber das sage ich immer wenn die Strassen gepflastert sind!

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Berlin Street Art

Ein Trabi durchbricht die Mauer

Dies ist unser vierter gemeinsamer Berlinbesuch, allerdings liegt der letzte schon mindestens zwölf Jahre zurück. Es hat sich einiges verändert in dieser Zeit, vor allem scheint es uns heute an den touristischen „Hot Spots“ viel hektischer zuzugehen als damals. Vor dem Brandenburger Tor und auf dem Alexanderplatz wimmelt es nur so von Menschen. Für die Aussichtsplattform des Fernsehturms steht man heute stundenlang an, von der Kuppel des Reichstages reden wir schon gar nicht mehr. So weit wir uns erinnern können, war die Kuppel die einzige Sehenswürdigkeit, bei der wir schon vor zwölf Jahren hätten anstehen müssen – deshalb haben wir auch auf den Besuch verzichtet.Vielleicht das nächste Mal…. und ganz sicher nie mehr im Sommer!

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Route der Industriekultur Brandenburg II

Tagebau Welzow Süd

Blick über den Tagebau

Der Tagebau Welzow-Süd beliefert die Lausitzer Braunkohlekraftwerke Schwarze Pumpe, Jänschwalde und Boxberg und fördert bis zu ca. 20 Millionen Tonnen Braunkohle im Jahr.

Nach der Führung im Besucherbergwerk wollten wir auch noch eine aktive Förderungsbrücke F60 bei der Arbeit erleben. So haben wir uns letzten Samstag einer Besichtigungstour des Tagebaus Welzow Süd im Mannschaftstransportwagen angeschlossen. Und glaubt mir, zumindest die Fahrt haben wir wie echte Kumpels erlebt. Der Fahrer hat wirklich kein Schlagloch noch eine Bodenerhöhung der ungeteerten Strasse ausgelassen. Ein Wunder, dass es niemanden schlecht geworden ist. 😵‍💫

Der Mannschafttransporter

Die F60 haben wir zwar gesehen doch war sie an diesem Samstag nicht im Einsatz. Aber wir konnten Bagger bestaunen, dessen Dimensionen schier unvorstellbar sind.

Zum Vergleich: Kohlebagger und Menschlein
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Route der Industriekultur Brandenburg I

F60

Von der Plattform auf 74 m erkennt man kaum die Spitze des Brückenarms

In der Lausitz bei Lichterfeld steht das Besucherbergwerk F60 mit dem „liegenden Eiffelturm“. Die Förderbrücke F60 ist ein Gigant der Technik: 502 Meter lang, 204 Meter breit, 80 Meter hoch und 11.000 Tonnen schwer.

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