9. – 12. Januar 2026
Von Jardín nach Salamina sind es nur 160 km, doch wieder haben wir für diese Strecke rund fünf Stunden gebraucht. Die Strassen zu den Bergdörfern sind meistens eng und holprig, es wird aber auch viel gebaut und verbessert.






9. – 12. Januar 2026
Von Jardín nach Salamina sind es nur 160 km, doch wieder haben wir für diese Strecke rund fünf Stunden gebraucht. Die Strassen zu den Bergdörfern sind meistens eng und holprig, es wird aber auch viel gebaut und verbessert.






Drei Wochen später als geplant sind wir endlich in Chile angekommen. Aus gesundheitlichen Gründen mussten wir u.a. den Teil unserer Reise auf der Carretera Austral durch das chilenische Patagonien streichen. Schade, denn die Fahrt auf der Carretera führt durch eine der schönsten Landschaften Südamerikas mit einer noch unberührten Wildnis.
Die letztjährige Erfahrung im südlichen Afrika hat uns bestätigt, dass wir lieber langsam unterwegs sind und nicht möglichst viel in möglichst kurzer Zeit besichtigen müssen. Deshalb hatten wir nur den nördlichen Teil der Carretera eingeplant. Das sind ca. 700 km in 15 Tagen, von Balmaceda nach Puerto Montt. Vielleicht ergibt sich irgendwann die Gelegenheit, diese Fahrt nachzuholen.

Seit gut einer Woche sind wir wieder zuhause. Erst jetzt haben wir richtig Zeit, unsere Eindrücke zu verarbeiten und ein wenig zur Ruhe zu kommen. So eine Reise ist wirklich kein Urlaub! Über 11‘000 km haben wir in 61 Tagen zurückgelegt, viel Eindrucksvolles und Schönes gesehen. Aber auch viel Armut. Die Folgen der Apartheid und Kolonialisierung sind noch lange nicht überwunden. In Namibia besitzt eine weisse Minderheit ca. 70 % des Farmlandes. In Südafrika besitzen die Weissen noch immer zwei Drittel des Landes. Eine Landreform wäre bitter nötig doch ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden.

Würden wir uns nochmals auf solch einer Reise einlassen? Jein! Mit Seabridge ein ganz klares ja, z.B, Japan oder die Baja California. Aber ganz ganz sicher nicht mehr länger als drei bis vier Wochen. Länger ist das Reisetempo für uns einfach zu ermüdend. Zu viele Eindrücke zu schnell aufeinander. Nicht alle fühlen wie wir, z.B. die Panamericana mit 200 Tagen wird nächstes Jahr gleich dreimal durchgeführt!
Trotz des für uns ungemütlichen Reisetempos, wir möchten keinen Tag missen! Es war eine unvergesslich schöne, eindrucksvolle und gut organisierte Reise. Hier noch ein paar (viele) Bilder….
Mit dem Womo durch das südliche Afrika weiterlesenChobe River Lodge & Camp, Kasane
Pünktlich um sechs Uhr morgens startete unsere Safari im offenen Geländewagen durch einen Teil des Chobe Nationalparks. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, endlich konnten wir auch viele Löwen aus der Nähe bewundern. Und natürlich wieder Elefanten, Giraffen, Affen…

Eine Giraffe stand so Nahe am Wagen dass ich sie nicht sehen konnte. Ich habe ihre Beine mit Bäumen verwechselt!

Der Köcherbaum oder „Kokerboom“ findet man ausschliesslich in den sehr heissen Regionen Namibias und im Nordwesten Südafrikas. Eigentlich ist es kein Baum sondern eine Aloen-Art, dessen Stamm bis zu sieben Metern hoch werden kann. Die einheimischen San und Hottentotten höhlten die faserigen Äste aus und benutzten diese als Köcher für ihre Pfeile.

Die Spitzkoppe ist eines der meist fotografierten Motive Namibias. Der 700 m hohe Inselberg erhebt sich unvermittelt aus einer relativ flachen wüstenartigen Landschaft. Schon von weitem ist diese imposante Erhebung auszumachen. Wegen ihrer markanten Form bezeichnet man die Spitzkoppe auch als das Matterhorn Namibias.

Doch der Weg dahin ist beschwerlich. Von der Hauptstrasse führt eine 30 km lange Schotterpiste zu den Camps inmitten dieser wunderbaren Natur. Vom Mensch und Fahrzeug wird einiges abverlangt, es rüttelt und schüttelt, dann knallt wieder etwas auf den Boden… kaum aufgeräumt, geflickt und erholt geht’s am nächsten Tag wieder die gleiche Strecke zurück. Uns ist bei einer Bodenwelle unbemerkt die Kühlschranktüre aufgesprungen, fast der gesamte Inhalt hat sich auf dem Boden ausgebreitet. Und man glaubt es nicht, die Eier haben den Sturz unbeschadet überstanden. Diese Eierschalen müssen aus Zement sein!
Spitzkoppe – das “Matterhorn” Namibias weiterlesen