Polen – Poznań

Poznań (Posen) ist unser erster Stopp auf unserer Rundreise durch Polen. Nach 220 km mehr oder weniger langweiliger Autobahn von Frankfurt an der Oder nach Posen sind wir in dieser Stadt eingetroffen. Dessen Altstadt ist bekannt für die im Renaissancestil erbauten Gebäude am Alten Markt. Das Rathaus erinnert an ein Märchenschloss aus Tausendundeiner Nacht und an der Rathausuhr erscheinen jeden Tag um 12 Uhr zwei Ziegenböcke, die sich mit den Hörnern stoßen. 

Blick auf den alten Marktplatz

Leider ist der Alte Marktplatz zurzeit eine riesige Baustelle, trotzdem, man kann die Schönheit der Häuser rund um den Platz gut erkennen. Die ganze Altstadt hat Charme, aber das sage ich immer wenn die Strassen gepflastert sind!

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Berlin Street Art

Ein Trabi durchbricht die Mauer

Dies ist unser vierter gemeinsamer Berlinbesuch, allerdings liegt der letzte schon mindestens zwölf Jahre zurück. Es hat sich einiges verändert in dieser Zeit, vor allem scheint es uns heute an den touristischen „Hot Spots“ viel hektischer zuzugehen als damals. Vor dem Brandenburger Tor und auf dem Alexanderplatz wimmelt es nur so von Menschen. Für die Aussichtsplattform des Fernsehturms steht man heute stundenlang an, von der Kuppel des Reichstages reden wir schon gar nicht mehr. So weit wir uns erinnern können, war die Kuppel die einzige Sehenswürdigkeit, bei der wir schon vor zwölf Jahren hätten anstehen müssen – deshalb haben wir auch auf den Besuch verzichtet.Vielleicht das nächste Mal…. und ganz sicher nie mehr im Sommer!

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Route der Industriekultur Brandenburg II

Tagebau Welzow Süd

Blick über den Tagebau

Der Tagebau Welzow-Süd beliefert die Lausitzer Braunkohlekraftwerke Schwarze Pumpe, Jänschwalde und Boxberg und fördert bis zu ca. 20 Millionen Tonnen Braunkohle im Jahr.

Nach der Führung im Besucherbergwerk wollten wir auch noch eine aktive Förderungsbrücke F60 bei der Arbeit erleben. So haben wir uns letzten Samstag einer Besichtigungstour des Tagebaus Welzow Süd im Mannschaftstransportwagen angeschlossen. Und glaubt mir, zumindest die Fahrt haben wir wie echte Kumpels erlebt. Der Fahrer hat wirklich kein Schlagloch noch eine Bodenerhöhung der ungeteerten Strasse ausgelassen. Ein Wunder, dass es niemanden schlecht geworden ist. 😵‍💫

Der Mannschafttransporter

Die F60 haben wir zwar gesehen doch war sie an diesem Samstag nicht im Einsatz. Aber wir konnten Bagger bestaunen, dessen Dimensionen schier unvorstellbar sind.

Zum Vergleich: Kohlebagger und Menschlein
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Route der Industriekultur Brandenburg I

F60

Von der Plattform auf 74 m erkennt man kaum die Spitze des Brückenarms

In der Lausitz bei Lichterfeld steht das Besucherbergwerk F60 mit dem „liegenden Eiffelturm“. Die Förderbrücke F60 ist ein Gigant der Technik: 502 Meter lang, 204 Meter breit, 80 Meter hoch und 11.000 Tonnen schwer.

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Unterwegs Richtung Norden – Leipzig

Folgen wir dem Regen oder folgt der Regen uns?

Räge Räge Tröpfli, es rägnet uf mis Chöpfli

Eigentlich regnet es mit kurzen Verschnaufpausen seit über einer Woche ununterbrochen. Wir haben in Leipzig den gleichen Stellplatz in Auensee ausgesucht wie vor Jahren, als wir die lustige Begegnung mit einer Gruppe Chinesen hatten. Hier der Link zum Beitrag von 2018

Campingplatz Knaus Auensee
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Unterwegs Richtung Norden – Ravensburg

Nach fast drei Wochen zu Hause sind wir wieder unterwegs, auch in diesem Sommer führt uns der Weg mit unserem Brunomobil nach Norden. Erste Etappe Ravensburg, anschliessend ein paar Tage relaxen in Bad Windsheim. So langsam werden wir uns dann nordwärts Richtung Frankfurt an der Oder bewegen, wo wir spätestens am 19. August eintreffen müssen. Diese Stadt an der polnischen Grenze ist der Treffpunkt für die 14-tägige geführte SeaBridge Reise durch Masuren und Ostpreussen. Das tägliche Ziel ist festgelegt und der Campingplatz gebucht, tagsüber wird die Reise aber nach eigenem Gutdünken gestaltet und wichtig! – man fährt nicht im Konvoi. So werden wir in diesen zwei Wochen einiges mehr sehen als wenn wir alleine im „nur kein Stress“ Tempo unterwegs wären.

Bei unserer Ankunft am Freitag in Ravensburg war der Stellplatz an der Mühlbruckstrasse um 13 h schon fast vollständig belegt, eigentlich eine Seltenheit um diese Uhrzeit. Den Grund dafür haben wir später in der Stadt erfahren, an diesem Wochenende findet nämlich das alljährliche Rutenfest statt. Zu diesem Anlass kehren „ausgewanderte“ Ravensburger in ihre Heimatstadt zurück um ausgelassen mit Freunden und Bekannten zu feiern.

Der Blaserturm
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