Es regnet im Paradies

Seit zwölf Tagen sind wir auf Great Exuma, einer der vielen Inseln der Bahamas. Und seit elf Tagen regnet es mehr oder minder unaufhörlich.
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Ein wenig übertrieben mag diese Aussage wohl sein, aber sicher ist, dass das Wetter (noch) nicht ganz unseren Erwartungen entspricht. Aber es ist halb so schlimm, die Ruhe, die angenehme Wärme und die Aussicht auf das türkisfarbene Meer entschädigen für vieles, auch für die mühsame Anreise. Dabei sah es auf dem Papier so einfach aus:

9.50 h Abflug Zürich-Kloten, 14.35 h Ankunft Miami
  17.29 h Abflug Miami, 18.28 h Ankunft Nassau 
und am nächsten Morgen ausgeschlafen der kurze Weiterflug nach Great Exuma
. Schön geplant ist halb gewonnen! Aber nur halb!
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Schon in Zürich hatten wir das erste Problem, ein Passagier hat sein Gepäck eingescheckt ist aber selber nicht am Gate erschienen. Also Gepäckstück suchen und wieder ausladen. Mit einer Stunde Verspätung ging’s dann los. In Miami sind wir noch ziemlich unaufgeregt Richtung Immigrationen geschlendert, wir sind ja im Transit, da muss es ja einen separaten Ausgang geben! Denkste, in Miami kennt man den Ausdruck Transit nicht, jeder muss durch die Immigration. 70 Minuten später waren wir durch, leider zu spät für unseren Weiterflug. Also Umbuchen. Kein Problem, wegen den schlechten Wetterverhältnissen an der gesamten Ostküste waren ja alle am Umbuchen! Es herrschte überhaupt kein Chaos😫. Unsere neue Abflugzeit: 22.20 h. Geflogen sind wir dann um 23.40 h, die American Airline musste zuerst noch eine Crew auftreiben! Ich sag jetzt nichts dazu.

Jedenfalls sind wir sind jetzt im unseren Hausteil am Strand und geniessen die Zeit trotz kleineren Widrigkeiten wie Wind- und Regenstürme, Stromausfälle, ein längerer Unterbruch der Wasserversorgung und ständiger Ausfall des Internets.

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Und man glaubt es kaum, heute am späten Nachmittag plötzlich wieder Verbindung mit der grossen weiten Welt! An unserem letzten Abend auf Great Exuma funktioniert das Wifi – Zeit genug, um ein paar Bilder ins Netz zu stellen.
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2 Gedanken zu „Es regnet im Paradies“

  1. ist noch gut, zu wissen, dass man in Miami den Transit nicht kennt. Ich meine, früher sei das anders gewesen, aber seit 9/11 hat ja so vieles geändert. Ich kann mich erinnern, wie in den USA bei Inlandflügen Angehörige die Abfliegenden bis zum Gate begleiten durften. Absolut undenkbar heute.

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