Marokkos Osten

Über einer Woche unterwegs in Marokko, Zeit, uns zu melden und unsere ersten Eindrücke mit euch zu teilen.

Marokko ist ein sicheres Reiseland und man kann es auch gut alleine bereisen. Die Menschen hier sind überaus freundlich und die Händler selten aufdringlich – aber wenn, dann richtig! Aber meistens genügt ein freundliches „No, merci“ und die Sache ist erledigt. Trotzdem sind wir froh, mit der Seabridge unterwegs zu sein. Bei Pannen sind wir schon ein wenig hilflos. Es fing ja schon in Genua an. Am Vorabend der Überfahrt nach Tanger-Med bemerkte Peter, dass das WoMo ziemlich schief auf dem Parkplatz stand. Plattfuß! Da wir keine Ahnung haben, wo nur schon den Wagenheber zu platzieren ist, vom Rest ganz zu schweigen, ist eine leichte Panik ausgebrochen. Mit Hilfe des Parkplatz-Betreibers konnten wir einen Mechaniker überreden, nach Geschäftsschluss vorbeizukommen und das Rad noch am gleichen Abend zu wechseln. So sind wir mit kaputten Reserverad in Marokko eingetroffen, das inzwischen aber geflickt wurde. So weit – so gut. Doch vor ein paar Abenden hörten wir ein eigenartiges Knistern unter dem Fahrersitz, da, wo sich die meisten Sicherungen befinden. Das Herz rutschte uns vor Schreck in die Hose, es roch nach Verbranntem und wir hatten keinen Strom mehr. Eigentlich ist das kein Problem, da mit dem Sonnenpanel und Gas alles weiter funktioniert, jedenfalls für eine Weile. Aber die Unsicherheit ließ uns keine Ruhe und mit Hilfe eines sachverständigen Mitfahrers konnten wir am nächsten Tag feststellen, dass eigentlich nur die Anzeige des Stromanschlusses dahin ist – oder so, ganz verstehe ich es nicht. Aber die Aufregung……

Jedenfalls ist es gut, nicht alleine unterwegs zu sein. Gruppendruck kommt nicht auf, meistens sieht man sich nur am Abend auf dem Campingplatz und jeder fährt wirklich für sich.

Genug, jetzt lassen wir ein paar Bilder sprechen

Die riesige Médina von Fés, die älteste Altstadt Marokkos

Keine Ahnung, was die Marokkaner mit all diesen wunderbaren Gewürzen anstellen. Jedenfalls haben wir bis anhin nur sehr dürftig gewürzte und gesalzene Speisen erhalten. Nicht schlecht aber sehr fade, auch dort, wo sonst nur Einheimische essen.

Seit gestern befinden wir uns in der Wüste, unser Campingplatz liegt zwischen Palmen und Olivenbäumchen und ist eine Oase der Ruhe. Einfach wunderschön.

Wüstenidylle

Morgen machen wir einen Wüstenausflug mit einem Vierradantrieb. Auf den heutigen Kamelausritt haben wir dankend verzichtet. Den Sonnenuntergang 🍹 geniessen wir lieber vom Stuhl aus.

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2 Gedanken zu „Marokkos Osten“

  1. Schöne Fotos! Da werden Erinnerungen wach!
    Wir waren im März in Marokko. Da kommen zu den prächtigen Farben noch unglaublich viele Grüntöne dazu. Ich wünsche euch eine wunderschöne Marokkoreise.
    Liebi Grüessli vom Silverli

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  2. Müllers hoffen dass sich inzwischen der Geruch von abgebrannter Elektrik aus eurem BRUNO verzogen hat. Die Aufregung sich gelegt hat und ihr die Reise richtig geniessen könnt. Schaut man die Bilder im Bericht an muss das der Fall sein.

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