Adiós Costa Rica

Costa Riva


27. Februar 2022

Wir sind wieder in San José und warten auf den Arzt, der hier im Hotel den PCR-Test für unsere Einreise in die USA vornehmen wird. Wir sind nicht ganz traurig, dass unser Costa Rica Aufenthalt zu Ende geht. So nett und freundlich die Menschen hier auch sind, zu einem zweiten Besuch wird es wahrscheinlich nicht kommen.

Aber einen Besuch ist dieses Land sicher wert und Vogelliebhaber könnten hier wahrscheinlich das halbe Leben verbringen. Unglaublich die Vielfalt der Vogelstimmen, es wird gezwitschert, gepiepst, getrillert, geschimpft und gesungen, es ist faszinierend. Aber an der Küste, genauer gesagt in Uvita, hatten wir auch ein störendes Geräusch, das leider von acht Uhr morgens bis ca. sieben Uhr abends anhielt. Das andauernde Gezirpe der Zikaden ist uns nach ein paar Tagen mächtig auf den Wecker gegangen, selten haben wir dem Sonnenuntergang so entgegen gefiebert. Unser Vermieter hat uns verraten, dass der Lärm von Dezember bis März anhält, keine Ahnung, wie all die Ferienhausbesitzer in dieser Gegend damit klar kommen.

Vor Uvita haben wir ein paar Tage in der Santa Juana Lodge und in Manuel Antonio verbracht. Der Nationalpark Manuel Antonio ist der kleinste und meistbesuchte Nationalpark Costa Rica’s. Wunderschöne Strände, viele Affen und Iguanas und noch viel mehr Menschen. Heute dürfen 2000 Besucher pro Tag in den Park, vor Covid waren es 5000!

So sieht Ziplining in Manuel Antonio aus
Strand von Manuel Antonio
Der Basilisk, auch Jesus-Christus-Echse genannt, weil er über das Wasser gehen kann

Unbedingt einen Aufenthalt wert ist die Santa Juana Lodge. In den Hügeln unweit von Quepos wird die Lodge von Bewohnern des gleichnamigen Pueblos betrieben. Jeden Abend wechseln sich die Familien mit der Betreuung der Gäste ab, dementsprechend verschieden fällt auch das Nachtessen aus. Es ist zwar immer das gleiche Gericht, nämlich das typische Essen Costa Rica’s, aber je nach Köchin fällt es im Geschmack unterschiedlich aus.

Reis, Bohnen, Maniok, Gemüse und Salat und dazu noch nach Wahl Chicken, Pork, Beef oder Fisch
So wird hier der Kaffee gebraut

Costa Rica ist bekannt für die gute Qualität seiner Kaffeebohnen. Deshalb sind wir ein wenig enttäuscht über den Kaffee hier, erinnert er uns doch stark an die US-amerikanische Brühe. Selber Schuld, wir haben das Falsche erwartet. Aber schade für die Bohnen 😉

Und morgen fliegen wir weiter, ein paar Wochen schlechten amerikanischen Kaffee und dann sollten wir uns eigentlich am 19. März in Miami Richtung Europa einschiffen…. ob das wohl klappt???

Mir wünsched eu ä schöni und vorallem friedlichi Wuche!

2 Antworten zu “Adiós Costa Rica”

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