Eigentlich regnet es mit kurzen Verschnaufpausen seit über einer Woche ununterbrochen. Wir haben in Leipzig den gleichen Stellplatz in Auensee ausgesucht wie vor Jahren, als wir die lustige Begegnung mit einer Gruppe Chinesen hatten. Hier der Link zum Beitrag von 2018
Nach einer Woche mit täglichen Regenschauern haben wir gestern am späteren Nachmittag endlich ein wenig blauen Himmel gesehen:
Gewaltige Stimmung, die Wolken schienen uns fast zu erdrücken. Heute verlassen wir diesen modernen Stellplatz mit Sanitärgebäude bei der Therme in Bad Steben und fahren weiter nordwärts, unser heutiges Ziel ist Leipzig.
Euch wünschen wir einen schönen und trockenen Sonntag 👋🏼👋🏼👋🏼👋🏼
Nach fast drei Wochen zu Hause sind wir wieder unterwegs, auch in diesem Sommer führt uns der Weg mit unserem Brunomobil nach Norden. Erste Etappe Ravensburg, anschliessend ein paar Tage relaxen in Bad Windsheim. So langsam werden wir uns dann nordwärts Richtung Frankfurt an der Oder bewegen, wo wir spätestens am 19. August eintreffen müssen. Diese Stadt an der polnischen Grenze ist der Treffpunkt für die 14-tägige geführte SeaBridge Reise durch Masuren und Ostpreussen. Das tägliche Ziel ist festgelegt und der Campingplatz gebucht, tagsüber wird die Reise aber nach eigenem Gutdünken gestaltet und wichtig! – man fährt nicht im Konvoi. So werden wir in diesen zwei Wochen einiges mehr sehen als wenn wir alleine im „nur kein Stress“ Tempo unterwegs wären.
Bei unserer Ankunft am Freitag in Ravensburg war der Stellplatz an der Mühlbruckstrasse um 13 h schon fast vollständig belegt, eigentlich eine Seltenheit um diese Uhrzeit. Den Grund dafür haben wir später in der Stadt erfahren, an diesem Wochenende findet nämlich das alljährliche Rutenfest statt. Zu diesem Anlass kehren „ausgewanderte“ Ravensburger in ihre Heimatstadt zurück um ausgelassen mit Freunden und Bekannten zu feiern.
Die aus eigenen Angaben „wohl schönste Zeche der Welt“ steht in Essen und ist beeindruckend. Von unserem Stellplatz in Gelsenkirchen ist die Zeche bequem in 20 Minuten mit dem Tram erreichbar, oder, da streckenweise die Geleise erneuert werden, mit dem “Schienenersatzverkehr“. Auf gut Schweizerdeutsch: Ersatzbus 😬
Nach Sizilien sind wir nach nur kurzem Aufenthalt zu Hause wieder in unser Wohnmobil gestiegen und sind nordwärts gefahren, unser Ziel: das Ruhrgebiet, oder besser gesagt, die “Route der Industriekultur“. Dies, trotz Warnung von einem der “bösen Buben“, ein deutsches Hells Angels Mitglied mit dem wir auf unserer Rückfahrt auf der Fähre Palermo – Genova ins Gespräch gekommen sind.
Nach Dresden sind wir direkt nach Leipzig gefahren, wo Peter‘s Schwester zu uns gestossen ist. Leider ist sie erst nach Abfahrt der Chinesen angekommen, was sehr schade ist, sie hätte mit ihrer offenen und herzlichen Art sicherlich noch einiges von ihnen erfahren können.
Von Leipzig sind wir nach der Lutherstadt Wittenberg gefahren, unser erster Stopp: das Panometer.