Palermo, Sicilia

 

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Die Kathedrale von Palermo

Der Aufenthalt in Palermo war der krönende Abschluss unserer Sizilen-Reise. Wir werden sicher noch einmal in diese Stadt zurückkehren.

 

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Mein erster Eindruck von Palermo vom Beifahrersitz: Chaos pur

Aber irgendwie geht es doch, denn die Sizilianer sind extrem tolerante Autofahrer. Auch wenn eine/r quer zur Fahrbahn oder in der zweiten Reihe parkiert und somit den Verkehr in mindestens einer Richtung für ein paar Minuten lahm legt, es geht erstaunlich lange bis gehupt wird. Wenn der/die Schuldige dann auftaucht, genügt meistens nur ein kurzes Winken als Entschuldigung und weiter geht’s, ohne dass auch nur ein böses Wort fällt. Stellt euch eine solche Situation mal bei uns vor 😆😆😆😆

 

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Green Car Parking, unser Stellplatz in Gehdistanz zum Centro und nachts erstaunlich ruhig.

Die vier Tage sind wie im Fluge vergangen und wir haben noch lange nicht alles gesehen. Mit einem Führer haben wir zu Fuss einen kleinen Teil der Altstadt besichtigt. Da wir nur zu viert mit ihm unterwegs waren, konnte er uns vieles erklären und auch auf unsere Fragen eingehen.

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Piazza und Fontana Pretoria, wegen den nackten Statuen auch Piazza della vergogna (Schande) genannt.

 

Gemäss Gianpiero, unserem Guide, war der Anblick dieses Brunnens für die Nonnen im gegenüberliegendem Kloster schon fast ein Martyrium, heilig gesprochen wurde aber keine von ihnen.

Unweit der Piazza Pretoria befinden sich nebeneinander die zwei Kirchen San Cataldo und Santa Maria Dell Ammiraglio. Bei San Cataldo fallen vor allem die drei runden Kuppen auf, die mich stark an Glacekugeln erinnern. Inwendig ist die Kirche jetzt sehr schlicht und man kann gut die Struktur der Steinbögen erkennen. Nun ja, vielleicht nicht ganz auf diesem Foto…..

 

 

Die Kirche Santa Maria Dell‘ Ammiraglio sieht von außen nach nichts Besonderem aus, vor allem nicht in Palermo mit all den Prachtbauten. Das Innere hingegen ist schon spektakulär, auch wenn nicht alles unbedingt gefallen muss.

 

 

 

Am besten gefallen hat mir die Kathedrale von Palermo, der Anblick dieses Prachtgebäudes im goldenen Licht des späten Nachmittags hat uns tief beeindruckt. Und jedes Mal, wenn wir auf unseren Streifzügen durch die Stadt daran vorbeigekommen sind, habe ich es nochmals und nochmals fotografiert. Und habe mich auch immer wieder aufgeregt, weil ich die Schönheit auf den Fotos nicht richtig einfangen konnte.

 

 

In der Altstadt kann man tagelang unterwegs sein und entdeckt immer wieder Neues, Palazzis, Innenhöfe, enge Gassen mit blankpolierten Steinplatten, wunderbare Piazzas und gefühlte hundert Kirchen. Dann noch die vielen Bars, Trattorias, Märkte und Restaurants! Aber auch viele Ruinen und Bauten, die in den nächsten fünf Minuten zusammen zu brechen drohen.

 

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Im Gegensatz zu Genova verlief die Einschiffung in Palermo recht chaotisch, aber irgendwie schafften wir es mit nur 18 Minuten Verspätung um 23.18 h loszulegen. Nach einer sehr ruhigen Fahrt kamen wir bei Einbruch der Dunkelheit am nächsten Abend an. Die infolge des Brückeneinsturzes geänderte Straßenführung hat unseren Navigator völlig aus der Bahn geworfen und so mussten wir uns den Weg zu unserem Campingplatz wie in den guten  alten Zeiten erkämpfen. Zum Glück hat Peter Nerven aus Stahl, aber diese nächtliche Fahrt durch Genova hat auch von ihm einiges abverlangt.

Jetzt sind wir wieder zu Hause und geniessen das herrliche Herbstwetter. Unser WoMo ist gereinigt und für den Winterschlaf versorgt. Und wir? Wir haben um uns zu akklimatisieren eine kleine Tour-de-Suisse unternommen – mit dem Zug!

F69D6FF9-00B2-435C-ADE7-A571EB3823F7.jpegSo schön, sicher, perfekt und geordnet es hier in der Schweiz auch ist – nur schon der Wasserdruck in der Dusche ist Luxus pur – in ungefähr sechs Wochen geht es für uns schon wieder los – Endziel Südamerika.

Hasta pronto amigos 😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎

2 Gedanken zu „Palermo, Sicilia“

  1. Euer Bericht weckt Erinnerungen. Palermo hat uns auch sehr gut gefallen. Da müssen wir auch noch mal hin.
    Dass ihr den Rückweg auch mit der Fähre gemacht habt, finde ich eine gute Entscheidung. Wir haben den Landweg gewählt und der war lang.
    LG vom Silverli

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  2. Süditalien mit dem Auto – ich weiss nicht, ob ich mir das zutrauen würde. Und meine bessere Hälfte neben mir würde auch nicht gerade zur Beruhigung beitragen. Aber du hast mich gluschtig gemacht auf Palermo.

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