Montevideo, Uruguay

Plaza independencia

In Montevideo haben wir uns auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Obwohl die Stadt malerisch am Río de la Plata liegt, wirkt sie auf den ersten Blick nicht wirklich großartig. Interessant sicher, aber fotogen? Im Zentrum und in der Altstadt stehen viele alte ein- und zweistöckige wunderschöne Häuser, leider sind viele renovationsbedürftigt. Dazwischen – wie halt überall auf der Welt – lieblose, hässliche Bauten. Die Gehsteige sind uneben und oft auch mit Löchern versehen. Trotzdem, man fühlt sich in Montevideo einfach sicher. Ob es an den breiten, mit Bäumen gesäumten Straßen liegt oder einfach an der Freundlichkeit der Menschen? Keine Ahnung. Es stimmt für uns einfach.

Auch im Zentrum weite Alleen mit freien Parkplätzen
Wunderschöne Häuser…..

Oft renovationsbedürftig
Hässliche Bauten
Oft werden fehlende Platten von einem Künstler durch Keramikplatten ersetzt

Montevideo hat ca 1,4 Mio Einwohner, das ganze Land 3,5 Mio und 12 Mio Rinder. Die Uruguayianer lieben ihr Fleisch! Im alten Mércato del Puerto reiht sich Restaurant an Restaurant, am Wochenende ist der Lärm unbeschreiblich

Mercato del Puerto – der vegetarische Alptraum
Fleisch!
Wir waren Bescheide ....
Wir waren bescheiden…

Leider haben wir am uns am ersten Abend in Montevideo von einem „echten“ Italiener verleiten lassen!

Die wohl übelste Pizza unserer Lebens!
Dafür stimmte der Wein!
Übrigens, Cannabis ist in Uruguay legal

Überhaupt, Uruguay, das auch die Schweiz Südamerikas genannt wird, kennt die gleichgeschlechtliche Ehe und den legalen Schwangerschaftsabbruch, setzt auf Bildung und Umweltschutz, hat „nur“ 7% Arbeitslose und die Frauen haben seit 1938 das Wahlrecht. Aber die höchste Erhebung ist nur 513,7 m hoch. Ach ja, und Uruguay mit seinen 3,5 Mio Einwohnern ist etwa halb so groß wie die Bundesrepublik Deutschland.

Ausblick von unserer Hotelterrasse in Montevideo

Vor zwei Tagen haben wir Montevideo verlassen und geniessen jetzt die kilometerlangen Sandstrände um Punta del Este.

2 Gedanken zu „Montevideo, Uruguay“

  1. schade, habt ihr den 29. verpasst, da gibt es scheint immer den

    Día de los ñoquis
    Am 29. jeden Monats ist im ganzen Land „Gnocchi-Tag“! Es gibt verschiedene und sehr amüsante Theorien, woher diese Tradition stammt. Am besten lässt man sich die Geschichten vor Ort bei einem leckeren Teller Gnocchi erzählen…

    grüessVre

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