21. – 24. September 2026
Die Stadt am Neckar hat uns nicht enttäuscht, sie ist wirklich genau so bezaubernd, wie wir sie uns immer vorgestellt haben. Die Altstadt mit ihren engen, oft gepflasterten Gassen und farbigen Häusern ist eine Augenweide.



Auch unser Hotel in einer stillgelegten Brauerei hat uns begeistert. In der Regel machen wir keine Werbung, aber das NH Collection ist jeden Rappen wert. Die Auswahl des Frühstücks ist schon eine Klasse für sich!


Anstatt einer Führung haben wir uns für eine Rundfahrt auf dem Wasser entschieden. Viel von der Altstadt haben wir nicht zu sehen bekommen, ein paar schöne Häuser und die „Alte Brücke“ von weitem. Gemütlich fanden wir die Tour alleweil.


Die “Alte Brücke“ wurde 1788 erbaut. Neun dekorative Steinbögen überspannen den Neckar. Es sind tatsächlich neun, zwei sind nicht über dem Wasser und schlecht zu erkennen

Am südlichen Ende der Brücke befindet sich das mittelalterliche Brückentor. Früher diente es als Teil der Stadtbefestigung, hier mussten die Reisenden den Brückenzoll entrichten. Später dienten die Rundtürme auch als Wächterhaus und Schuldturm.

Hier findet man auch die Statue des Brückenaffen, einem beliebten Fotomotiv von Heidelberg. Schon im 15. Jahrhundert wird an der Alten Brücke ein Brückenaffe erwähnt, die heutige Bronzeplastik wurde 1979 aufgestellt. Die Legende besagt: Streicht der Besucher über den Spiegel, so bringt das Wohlstand. Wer über die ausgestreckten Finger der rechten Hand streicht, kommt zurück nach Heidelberg. Und wer die Mäuse streicht, bekommt viele Kinder.



Das Schloss Heidelberg ist eine der berühmtesten Ruinen Deutschlands und das Wahrzeichen von Heidelberg. Anstatt mit der Bergbahn nach oben zu fahren und das Schloss von innen zu besichtigen, sind wir den Burgweg bis zum Schlosshof hinauf „geklettert“. Die Steigung hat’s in sich.





Der mühsame Aufstieg hat sich gelohnt


Richtig angenehm ist die kurze Wanderung auf dem Philosophenweg, ein Panoramaweg am Südhang des Heiligenbergs mit direktem Blick auf die Altstadt und das Schloss. Der Aufstieg ist anfangs auch etwas steil, aber sobald die Höhe erreicht ist, geht es gemächlich eben weiter. Nur der Abstieg auf dem gepflasterten Schlangenweg ist wieder mühsam, gutes Schuhwerk ist ein MUSS.





Zum Abschluss noch ein paar Bilder









Heidelberg hat uns sehr gut gefallen. Nächster Stopp: Mannheim – bekannt für seine Kunsthalle und die grossen Wandmalereien.
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