Mit „Bruno“ unterwegs / Leipzig

9E9785DC-1E38-44A5-BE14-C5D99752C293Endlich ist es wieder soweit, in einigen Tagen brechen wir mit unserem Wohnmobil Richtung Passau auf. Acht Tage haben wir Zeit, um mit „Bruno“ unser vorläufiges Ziel an der Donau zu erreichen. Hier werden wir unser Wohnmobil – Bruno – parkieren und für 16 Tage auf ein Donauschiff umsteigen. Kurz zu „Bruno“: gefällt uns dieser Name? Nicht besonders. Passt der Name? Kaum. Es hat sich einfach so eingebürgert. Nachdem wir immer wieder nach dem Namen des WoMos gefragt wurden und sich scheinbar niemand – na ja, eigentlich nur einer – sich mit unserer Antwort: es ist ein Wohnmobil, es hat keinen Namen, zufrieden gegeben hat, ist mir irgendwann mal heraus gerutscht: o.k. dann heisst er halt Bruno! Und dabei ist es geblieben. Ich/wir haben übrigens keine besondere Beziehung zu irgendwelchen Brunos, einfach um dies auch geklärt zu haben.

Jedenfalls freuen wir uns auf die nächsten Tage in Deutschland, unser nördlicher Nachbar hat es uns wirklich angetan. Es gibt so viel Schönes zu sehen und zu entdecken, das perfekte Reiseland – na ja, die mediterrane Küche vermissen wir halt schon ein wenig, aber ansonsten ist das Reisen in Deutschland – und nicht nur mit dem Wohnmobil – ideal.

Und damit dieser Beitrag ein wenig bunter wird, hier noch ein paar Bilder von unserem Aufenthalt in Leipzig.

Von oben gibt die Stadt eigentlich nicht so viel her:

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Aber die Innenhöfe, Passagen und die wunderschön renovierten Strassenzüge haben es in sich:

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Modernes Wohnen in alten Fabrikgebäuden:

Und zum Schluss noch dies: in Leipzig lohnt sich der Besuch des Panometers, ein ehemaliges Gasometer. Wikipedia:

Das Panometer Leipzig ist ein Ausstellungsgebäude in Leipzig, in dem Yadegar Asisi seit 2003 jeweils ein monumentales Panoramabild verbunden mit einer dazugehörigen Ausstellung präsentiert. Da das Gebäude früher ein Gasometer war, schuf Asisi aus Panorama und Gasometer das Kunstwort Panometer.

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Aktuelles Thema der Ausstellung

Bis bald!

Gruss aus den Bergen

So viel Schnee haben wir im April schon lange nicht mehr erlebt. Wenn alles nach Plan verläuft, sehen wir für eine sehr lange Zeit keinen Schnee mehr, deshalb geniessen wir unseren Kurzurlaub in Melchsee-Frutt umso mehr.

Die nächste Woche verbringen wir in Leipzig, Richard Wagners Geburtsstadt. Ihr könnt euch ja denken, wo Peter seine Abende verbringen wird. Mit dem Ring-Zyklus, vier abendfüllende Opern, kommt Peter voll auf seine Kosten und ich kann die Abende vergnügt und gemütlich in unserer Airbnb-Unterkunft verbringen.

Miami – Murals II

Die Murals von Miami haben es uns angetan, heute Nachmittag sind wir wieder stundenlang durch Wynwood geschlendert und haben uns die Malereien angeschaut. Hier nochmals einige unserer Favoriten:

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Ab Montag heisst es wieder dicke Jacken und Stiefel anziehen, dafür gibts wieder feines Brot, vielleicht mal ein Raclette und einen Cervelat – woher stammt eigentlich der Name?

Miami, Florida

Miami, bedeckt 

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was denn sonst????? 😒😒😒

 

Miami, modern

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Miami, Parkhäuser

es muss nicht immer grau sein!D5E3294C-0E72-46FA-8423-095C13A107C0

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Miami, wild

erobert sich die Natur die Stadt zurück?

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 Miami, gemütlich

unsere Airbnb Unterkunft in Buena Vista

Einladung zur Super Bowl Party inklusive

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Miami – eigentlich Miami Beach, Art Deco

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Und das Beste kommt noch im nächsten Beitrag:

Miami, Murals 

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Miami, Murals

Wer Streetart mag, wird die Wynwood Walls in Miami lieben. Aus vielen alten und fensterlosen Fabrikgebäuden hat der Unternehmer Tony Goldman eine Open Air Galerie erschafft, die weltweit einmalig ist. Längst beschränkt sich die Streetart nicht nur auf die offiziellen Wynwood Walls, ganze Strassenzüge rund um die Galerie sind bunt bemalt und laden zum Bummeln und Staunen ein.

Aber jetzt endlich die Murals, bunt, schrill, lustig, man kann sich nicht satt sehen und entdeckt immer wieder Neues

Ciao Bahamas

Aussicht von unserer Veranda

Wie schnell die Zeit vergeht, morgen Freitag sind unsere vier Wochen auf den Bahamas vorbei und wir fliegen wieder zurück in die „Zivilisation“, genauer gesagt nach Miami, Florida. Wir müssen um fünf Uhr aufstehen um am Flughafen von Rock Sound um 6.30 h einzuchecken. Dies ist ja eigentlich kein Problem, wir machen uns aber Gedanken über die Stromzufuhr. In den letzten Tagen hatten wir immer wieder längere Stromunterbrüche, vor allem nachts und in den frühen Morgenstunden. Bis 6.30 h ist es stockdunkel, da wird das Anziehen und letztes „Aufräumen“ beim Licht einer Taschenlampe zum Abenteuer! Und ohne Strom haben wir auch kein Wasser, also auch keine Dusche und keinen Morgenkaffee! Ach ja, und wenn wir schon den Teufel an die Wand malen, unsere Autobatterie hat den Geist auch schon mal aufgegeben und musste ersetzt werden, hoffentlich fällt die Klapperkiste morgen nicht vollends auseinander!

Und tatsächlich, noch am Donnerstag Nachmittag hat der Jeep mit 195’000 Meilen den Geist vollends aufgegeben! Aber sehr schnell wurde für Ersatz gesorgt, innerhalb 20 Minuten stand ein neueres Modell vor der Tür.

Zufahrt zum Cottage

Queens Highway, zieht sich durch ganz Euleuthera


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Übrigens, wir konnten Eleuthera frisch geduscht verlassen. Für einmal hat uns die Stromversorgung inkl. Wasserpumpe nicht im Stich gelassen.

Eleuthera, Bahamas

Anflug auf Eleuthera

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Seit letzten Freitag sind wir auf Eleuthera in einem Cottage 10 Schritte vom Meer entfernt…. na gut, bei Ebbe sind es wohl 40, aber wer will das schon so genau wissen. Es ist unheimlich ruhig hier, man hört nur das Rauschen des Windes in den Baumwipfeln und das gelegentliche zzzzzzz eines Mosquitos. Das nächste Haus ist ca. 50 m von uns entfernt und scheint zur Zeit unbewohnt zu sein. Tagsüber  verirren sich vereinzelnd ein paar Touristen an „unseren“ Strand, sonst sind wir so ziemlich die einzigen weit und breit. Für Partygänger nicht ganz das Richtige! Überhaupt, ausser Nassau sind die Bahamas noch ein richtiger Geheimtipp. Grosse Hotelanlagen und Shopping-Centern findet man hier nicht. Die Preise sind mit jenen in der Schweiz vergleichbar und dies macht wohl die Inseln, obwohl nur einen Katzensprung vom US-Festland entfernt, für die grosse Masse der Amerikaner zu teuer. So NO MacDonald 👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽😃

Das Wasser ist klar, warm und man muss schon ziemlich weit hinauswaten um einen nassen Bauchnabel zu riskieren.

Unsere Badewanne
Unser Cottage vom Strand aus

Es regnet im Paradies

Seit zwölf Tagen sind wir auf Great Exuma, einer der vielen Inseln der Bahamas. Und seit elf Tagen regnet es mehr oder minder unaufhörlich.
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Ein wenig übertrieben mag diese Aussage wohl sein, aber sicher ist, dass das Wetter (noch) nicht ganz unseren Erwartungen entspricht. Aber es ist halb so schlimm, die Ruhe, die angenehme Wärme und die Aussicht auf das türkisfarbene Meer entschädigen für vieles, auch für die mühsame Anreise. Dabei sah es auf dem Papier so einfach aus:

9.50 h Abflug Zürich-Kloten, 14.35 h Ankunft Miami
  17.29 h Abflug Miami, 18.28 h Ankunft Nassau 
und am nächsten Morgen ausgeschlafen der kurze Weiterflug nach Great Exuma
. Schön geplant ist halb gewonnen! Aber nur halb!
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Schon in Zürich hatten wir das erste Problem, ein Passagier hat sein Gepäck eingescheckt ist aber selber nicht am Gate erschienen. Also Gepäckstück suchen und wieder ausladen. Mit einer Stunde Verspätung ging’s dann los. In Miami sind wir noch ziemlich unaufgeregt Richtung Immigrationen geschlendert, wir sind ja im Transit, da muss es ja einen separaten Ausgang geben! Denkste, in Miami kennt man den Ausdruck Transit nicht, jeder muss durch die Immigration. 70 Minuten später waren wir durch, leider zu spät für unseren Weiterflug. Also Umbuchen. Kein Problem, wegen den schlechten Wetterverhältnissen an der gesamten Ostküste waren ja alle am Umbuchen! Es herrschte überhaupt kein Chaos😫. Unsere neue Abflugzeit: 22.20 h. Geflogen sind wir dann um 23.40 h, die American Airline musste zuerst noch eine Crew auftreiben! Ich sag jetzt nichts dazu.

Jedenfalls sind wir sind jetzt im unseren Hausteil am Strand und geniessen die Zeit trotz kleineren Widrigkeiten wie Wind- und Regenstürme, Stromausfälle, ein längerer Unterbruch der Wasserversorgung und ständiger Ausfall des Internets.

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Und man glaubt es kaum, heute am späten Nachmittag plötzlich wieder Verbindung mit der grossen weiten Welt! An unserem letzten Abend auf Great Exuma funktioniert das Wifi – Zeit genug, um ein paar Bilder ins Netz zu stellen.
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