Botswana – das Okavango Delta

Nach dem Krüger Park folgt mit dem weltberühmte Okavango-Delta ein weiterer Höhepunkt dieser Reise.

Vom Krüger Park sind es rund 1200 km bis nach Maun im Herzen des Okavangos Deltas. In Polokwane haben wir Südafrika verlassen und sind über die Grenze nach Botswana. Gemäss unserem Roadbook mussten wir uns mit Klemmbrett, Kugelschreiber, Pass, Fahrzeugpapiere sowie Bargeld und Kreditkarte ausrüsten. Dann ging es los, zuerst in Südafrika die Ausreise bestätigen lassen, dann zur Grenzstation Botswanas und Fieber messen, Schuhe desinfizieren, das Fahrzeug zur Desinfizierung durch eine Furt fahren, parken, zur Immigration gehen, Pass abstempeln lassen, Aufenthaltsdauer und erste Unterkunft angeben. All dies erledigt, erhielten wir einen Gatepass der ebenfalss abgestempelt wurde. Ein paar Schalter weiter zahlten wir für eine zusätzliche Autoversicherung und Strassenbenutzungsgebühren. Danach gab es für den Gatepass noch einen Stempel. Jetzt nur noch durch die Polizeikontrolle, wo uns der Gatepass wieder abgenommen wurde. Ganz einfach! Willkommen in Botswana!

Endlich! Wir sind in Botswana
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Südafrika – Krüger Nationalpark

Am letzten Dienstag, also genau vor einer Woche, hat unsere Gruppe in Johannesburg ihre Wohnmobile übernommen. Mit einem WoMo für das Reiseleiterpaar plus einem für den Mechaniker sind wir mit total 17 Fahrzeugen unterwegs. Die Wohnmobile sind mit dem Nötigsten ausgestattet, wobei ich eine Microwelle nicht unbedingt dazu zähle. Auch nicht einen kleinen und grossen Teekessel – wohl für unsere englischen Freunde – aber einen Toaster hätte der Ausstattung nicht geschadet. Dazu ist zu vermerken, dass es in den hiesigen Geschäften für umgerechnet ein paar Franken oder Euro alles vermeintlich Lebensnotwendige zu kaufen gibt. Die Auswahl in den Supermärkten ist mit unserer vergleichbar.

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Nächster Halt Johannisburg!

Nach der Reise ist vor der Reise

Wie wahr. Kaum sind wir aus Florida zurück heisst es schon wieder: Koffer packen! Schon am nächsten Freitag geht’s mit der Turkish Airline via Istanbul nach Johannesburg. Die Swiss fliegt zwar von Zürich direkt dorthin, preislich ist sie aber nicht so interessant wie die Turkish. Ausserdem ist diese nicht nur ein Mitglied der Star Alliance, sondern wird auch seit Jahren zu den besten Airlines der Welt gezählt.

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Polen – Nachwort mit Bildern

Fluss Krutyna

Am letzten Donnerstag hat unsere Gruppe Stettin und somit das Ende der gemeinsamen Rundreise erreicht. Nach einer kurzen Stadtführung sind wir am Abend noch alle zusammen gesessen und haben die Reise Revue passieren lassen. Einhellige Meinung: es war toll. Jemand hat es „betreutes Wohnmobilreisen“ genannt und das stimmt. Trotzdem wird nichts ausser den gebuchten Campingplätzen vorgeschrieben, der Rest des Tages kann frei gestaltet werden. Im Gegensatz zu einigen Wiederholungstätern (Rekord 41 begleitete Reisen) möchten wir nicht immer so unterwegs sein. Uns sind längere Aufenthalte und langsameres Reisen lieber. Aber einer „betreuten“ Rundreise durch das südliche Africa wären wir nicht abgeneigt….. Mal sehen 😉

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Polen – Rollberge

Wir kreuzen ein Schiff

Was in aller Welt sind Rollberge? Das haben wir uns gefragt, als wir diesen Ausflug in unseren Unterlagen gelesen haben. Die Antwort ist ganz einfach, Rollberge sind Erhöhungen, auf die man mit Schiffen auf Schienen hinauf- oder hinunterfährt. Dieses Vergnügen hatten wir auf dem 80 km langen Oberlandkanal, der die Städte Elbing und Osterode, also Westmasuren mit dem Frischen Haff (Ostsee) verbindet. Dieses einzigartige Wunderwerk der Technik hat der deutsche Ingenieur Georg Steenke schon 1825 geplant und nach einiger Überzeugungsarbeit beim preussischen König konnte er 1848 mit dem Bau beginnen. 1860 wurde der Kanal offiziell eröffnet. Diese Systemtechnik funktioniert heute noch so wie vor 163 Jahren.

Geplant war der Kanal ursprünglich, um Güter wie Holz und Getreide aus dem Landesinnern an die Ostsee zu transportieren. Doch der Transport mit der Eisenbahn wurde immer beliebter und deshalb fuhren 1912 die letzten Transportschiffe auf dem Oberland Kanal. Zum Glück wurde bereits nach dem ersten Weltkrieg die Kanalschifffahrt für den Tourismus freigegeben.

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