Polen – Malbork

Die Ordensritterburg Malbork (Marienburg), der grösste Backsteinbau weltweit.

Marienburg um 1882

Die mächtige Marienburg thront am Nordufer der Nogat über der kleinen polnischen Stadt Malbork. Diese liegt circa 50 Kilometer südöstlich von Danzig.

Für den Bau der 20 Hektaren grossen Burganlage mit der langen und bewegten Geschichte wurden zwischen 1279 und 1393 Millionen von Mauerziegeln im Auftrag des Deutschen Ritterordens verbaut.

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Polen – Kontrastprogramm

Nach dem Ausflug ins schöne und beschauliche Toruń war der gestrige Tag ein wahres Kontrastprogramm. Zuerst der Besuch der Wallfahrtskirche Heiligelinde, dann Hitlers Führerhauptquartier in Ostpreußen, die Wolfsschanze.

Die Orgel

Der Marienkult von Heilige Linde (polnisch Święta Lipka) geht auf eine Sage aus dem 14. Jahrhundert zurück. Sie erzählt von einem in Rastenburg zum Tode verurteilten Mann, der Maria um Hilfe angefleht hat. Diese soll ihm aufgetragen haben, eine aus Holz geschnitzte Figur von ‚Unserer Lieben Frau‘ anzufertigen. Nachdem er wegen dieser Skulptur freigelassen wurde, hängte er die Figur an eine Linde auf dem Weg von Rastenburg nach Rössel. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten sollen sich dort tatsächlich viele Wunder ereignet haben. Der Begriff „Heilige Linde“ weist jedoch weiter in die Vergangenheit zurück, nämlich auf einen heidnischen Kultplatz der Prußen.

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Polen – Toruń

Die Stadt Toruń zählt zu den schönsten Städten Polens und wurde im 13. Jahrhundert von Mitgliedern des Deutschen Ordens an der Weichsel gegründet. Die beinahe gänzlich erhaltene gotische Altstadt ist seit 1997 UNESCO-Welterbe, ausserdem wurde der Astronom Nikolaus Kopernikus hier im Jahre 1473 geboren.
Zentrales Gebäude der Altstadt ist das mächtige Rathaus auf dem Altstadtmarkt mit seinem markanten viereckigen Turm. Es zählt zu den interessantesten Beispielen für gotische Architektur in Mitteleuropa.

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Polen – Poznań

Poznań (Posen) ist unser erster Stopp auf unserer Rundreise durch Polen. Nach 220 km mehr oder weniger langweiliger Autobahn von Frankfurt an der Oder nach Posen sind wir in dieser Stadt eingetroffen. Dessen Altstadt ist bekannt für die im Renaissancestil erbauten Gebäude am Alten Markt. Das Rathaus erinnert an ein Märchenschloss aus Tausendundeiner Nacht und an der Rathausuhr erscheinen jeden Tag um 12 Uhr zwei Ziegenböcke, die sich mit den Hörnern stoßen. 

Blick auf den alten Marktplatz

Leider ist der Alte Marktplatz zurzeit eine riesige Baustelle, trotzdem, man kann die Schönheit der Häuser rund um den Platz gut erkennen. Die ganze Altstadt hat Charme, aber das sage ich immer wenn die Strassen gepflastert sind!

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Berlin Street Art

Ein Trabi durchbricht die Mauer

Dies ist unser vierter gemeinsamer Berlinbesuch, allerdings liegt der letzte schon mindestens zwölf Jahre zurück. Es hat sich einiges verändert in dieser Zeit, vor allem scheint es uns heute an den touristischen „Hot Spots“ viel hektischer zuzugehen als damals. Vor dem Brandenburger Tor und auf dem Alexanderplatz wimmelt es nur so von Menschen. Für die Aussichtsplattform des Fernsehturms steht man heute stundenlang an, von der Kuppel des Reichstages reden wir schon gar nicht mehr. So weit wir uns erinnern können, war die Kuppel die einzige Sehenswürdigkeit, bei der wir schon vor zwölf Jahren hätten anstehen müssen – deshalb haben wir auch auf den Besuch verzichtet.Vielleicht das nächste Mal…. und ganz sicher nie mehr im Sommer!

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Unterwegs Richtung Norden – Ravensburg

Nach fast drei Wochen zu Hause sind wir wieder unterwegs, auch in diesem Sommer führt uns der Weg mit unserem Brunomobil nach Norden. Erste Etappe Ravensburg, anschliessend ein paar Tage relaxen in Bad Windsheim. So langsam werden wir uns dann nordwärts Richtung Frankfurt an der Oder bewegen, wo wir spätestens am 19. August eintreffen müssen. Diese Stadt an der polnischen Grenze ist der Treffpunkt für die 14-tägige geführte SeaBridge Reise durch Masuren und Ostpreussen. Das tägliche Ziel ist festgelegt und der Campingplatz gebucht, tagsüber wird die Reise aber nach eigenem Gutdünken gestaltet und wichtig! – man fährt nicht im Konvoi. So werden wir in diesen zwei Wochen einiges mehr sehen als wenn wir alleine im „nur kein Stress“ Tempo unterwegs wären.

Bei unserer Ankunft am Freitag in Ravensburg war der Stellplatz an der Mühlbruckstrasse um 13 h schon fast vollständig belegt, eigentlich eine Seltenheit um diese Uhrzeit. Den Grund dafür haben wir später in der Stadt erfahren, an diesem Wochenende findet nämlich das alljährliche Rutenfest statt. Zu diesem Anlass kehren „ausgewanderte“ Ravensburger in ihre Heimatstadt zurück um ausgelassen mit Freunden und Bekannten zu feiern.

Der Blaserturm
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