Machu Picchu

14. März 2020

Was wäre ein Reise nach Südamerika ohne den Besuch der Inkastadt Machu Picchu? Bis heute ist wenig über die auf 2400 m Höhe liegende Stadt bekannt. Ziemlich sicher ist, dass die Inkas hier am 21. Juni die Sonnenwende feierten. Zugleich diente die in gemässigter Höhenlage errichtete Festung den Herrschern als Rückzugsort in den kalten Andenwintern.

Am frühen Morgen hier zu stehen und auf die Ruinen zu blicken ist ein einmaliges Erlebnis.

In den meisten Reiseführern steht, dass in der Hochsaison bis zu 2000 Personen diesen Ort besuchen. Unser Guide hat aber zugegeben, dass in Spitzenzeiten bis zu 10‘000 Personen täglich per Bus hier hinauf gekarrt werden! Eine unglaubliche Zahl.

Wir hatten Glück, danke den drei Faktoren Regenzeit, früher Morgen und Coronavirus konnten wir die Stätte in Ruhe geniessen.

Am Freitag reisen wir weiter nach Lima, wo am Sonntag die Oceania Marina für unsere 38-tägige Kreuzfahrt Lima – Lissabon auf uns wartet.

Oder auch nicht, wie wir soeben erfahren haben. Wie viele andere Kreuzfahrtgesellschaften hat sich auch die Oceania entschlossen, die Schifffahrt für vorerst 30 Tage einzustellen. Für uns kein Problem, nur die Unwissenheit, wann und wie wir wieder nach Hause kommen trübt ein wenig die Freude am Aufenthalt hier in Lima. Aber zum Beispiel nur schon für all die Angestellten der Kreuzfahrtgesellschaften, die oft miserable Verträge besitzen und mit ihrem Lohn die ganze Familie ernähren, für die ist dieser Entscheid gravierend. Ihnen geht es wirklich ans Lebendige. Und nicht nur ihnen.

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