Vulkane, ein Canyon, zwölf Kondore und unzählige Sombreros

Von Arequipa aus sind wir mit unserem nur spanisch sprechenden Fahrer Edegar auf einen zweitägigen Ausflug ins Colca Tal und zur Cruz des Kondors aufgebrochen. Die Strasse führte uns zuerst hinauf in die karge Hochebene Pampa Cañahuas. Hier haben wir unzählige Vicuñas, Lamas und Alpakas gesehen und zu unserem Erstaunen auch viele Flamingos.

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Los Cocineros

Die peruanische Küche ist ausgesprochen vielfältig und gehört zu den besten der Welt. Um diese Küche ein wenig besser kennenzulernen, haben wir uns zu einem halbtägigen Kochkurs angemeldet. Zuerst haben wir mit Arturo, unserem Chef, den Markt San Camillo besucht. Die Auswahl der Früchte hat uns fast umgehauen, die Hälfte davon kannten jwir gar nicht.

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Adiós Uruguay

Nach zwei Wochen verlassen wir heute Uruguay und setzen mit der Fähre nach Buenos Aires über. Knappe 2 1/4 Std dauert die Fahrt über den Rio de la Plata von Montevideo aus. Ein wenig traurig sind wir schon, das beschauliche Uruguay gegen die Milionenstadt Buenos Aires einzutauschen. Hier in Uruguay, vor allem außerhalb Montevideos, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Von Stress keine Spur.

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Die Uruguayos und der Mate

Mate ist das Nationalgetränk der Urugayos. Dieser bitter schmeckende Tee wird zwar auch in den umliegenden Ländern, vor allem in Argentinien, getrunken, aber nirgends ist er so allgegenwärtig wie in Uruguay. Auf der Strasse, im Bus, am Strand, einzeln oder in Gruppen, überall tragen die Mate-Aficionados ihre Thermosflasche mit heißem Wasser unter den Arm eingeklemmten mit sich, in der Hand das Trinkgefäss mit Saugrohr… So wie bei uns das Handy

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Museo Taller Casapueplo 🇺🇾

Der Maler, Architekt und Schriftsteller Carlos Páez Vilaró hat über drei Jahrzehnte gebraucht, um diesen Gebäudekomplex zusammen mit Freunden am Hang von Punta Ballena zu bauen. Zu seiner Lebzeit diente es ihm als Atelier und Wohnhaus. Es heißt, er habe das weiße Gebäude an Andenken an jenen Flugabsturz von 1972 entworfen, der als „Wunder der Anden“ auch bei uns bekannt wurde. Einer seiner Söhne, damals 19 Jahre alt, gehörte zu den 16 Überlebenden, die in den Anden 72 Tage ausharrten.

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Montevideo, Uruguay

In Montevideo haben wir uns auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Obwohl die Stadt malerisch am Río de la Plata liegt, wirkt sie auf den ersten Blick nicht wirklich großartig. Interessant sicher, aber fotogen? Im Zentrum und in der Altstadt stehen viele alte ein- und zweistöckige wunderschöne Häuser, leider sind viele renovationsbedürftigt. Dazwischen – wie halt überall auf der Welt – lieblose, hässliche Bauten. Die Gehsteige sind uneben und oft auch mit Löchern versehen. Trotzdem, man fühlt sich in Montevideo einfach sicher. Ob es an den breiten, mit Bäumen gesäumten Straßen liegt oder einfach an der Freundlichkeit der Menschen? Keine Ahnung. Es stimmt für uns einfach.

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